Auswärtssieg der „Pengs“ beim Tabellenführer
RIED. Wer glaubte, die Innviertel Penguins würden sich als Aufsteiger nur schwer in der 2. Eishockey-Landesliga behaupten können, hat sich getäuscht. Nach neun Spielen haben sie gegen jeden Gegner wenigstens ein Mal gewonnen und haben Chancen auf Platz zwei, was die Teilnahme am Play-off-Finale bedeuten würde.

Eine Woche nach dem 12:3-Rekordsieg gegen die Puckjäger Traun 2 gelang den Riedern am Wochenende sogar ein 4:3-Auswärtssieg in der Overtime beim Tabellenführer EC Union Amstettner Wölfe (1:2, 2:1, 0:0, 1:0) – die ersten zwei Spiele gegen Amstetten hatten die „Pengs“ mit 0:5 und 1:5 verloren.
Nach der schnellen Rieder Führung durch Patrik Niedermeier kamen die Gastgeber besser ins Spiel und führten nach den ersten 20 Minuten mit 2:1.
Im zweiten Drittel blieb die Partie ausgeglichen, die Rieder konnten zwei Mal (Christoph Arnoldner, Patrik Niedermeier) eine Amstettener Führung ausgleichen.
Beim Stand von 3:3 war das hoch spannende letzte Drittel vor allem von Taktik geprägt, beide Teams konnten Überzahlspiele nicht zum Siegtreffer nutzen.
In der fünfminütigen „Sudden Victory Over Time“, die mit nur drei Feldspielern pro Team gespielt wird, dauerte es bis kurz vor Schluß der Nachspielzeit, bis Patrik Niedermeier zum dritten Mal traf und den Puck nach zweimaligem Rebound zum 4:3-Siegtreffer im gegnerischen Kasten unterbrachte.
Kurze Eindrücke vom Spiel (Video: Graham Mills):


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