RIED IM INNKREIS. Weil Wohnen gerade für junge Leute immer teurer wird, stellt die Landes-SPÖ derzeit ihr „5x5“-Jugendwohnmodell vor. In Ried warben die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Fiona Kaiser, der SPÖ-Landtagsklubvorsitzende Christian Makor und der geschäftsführende SPÖ-Bezirksvorsitzende Fabian Grabner für dieses Modell.
Durch niedrige Einstiegsgehälter, Teilzeitjobs, Praktika und prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf der einen und ständig steigende Mietpreise auf der anderen Seite müssen viele junge Leute mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Christian Makor: „Das „Hotel Mama“ wird oft belächelt, aber oft ist es die einzige leistbare Möglichkeit. Wohnen ist ein Grundrecht und sollte nicht dem Markt unterliegen.“ Fiona Kaiser: „“5x5“ heißt, dass junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren für maximal fünf Jahre eine Wohnung für fünf Euro pro Quadratmeter brutto mieten können.“ Die Differenz zur marktüblichen Miete solle das Land subventionieren. Liege diese z. B. bei 8 Euro pro Quadratmeter (ohne Heizung), zahle das Land drei Euro dazu. Die Voraussetzungen für dieses Modell sind klar geregelt, wobei das Alter, Einkommen und Hauptwohnsitz wichtige Faktoren sind. Makor: „Für 1000 Wohnungen würde das rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr kosten – weniger als ein Prozent des Landes-Wohnbaubudgets. Und es würde sofort wirken.“ Nähere Informationen gibt es auf www.jungeswohnen.rocks. Die Rieder SPÖ wird im nächsten Gemeinderat am 26. März eine Resolution einbringen, in der Wohnbau-Landesrat Haimbuchner aufgefordert wird, das „5x5“-Jugendwohnprogramm umzusetzen.
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