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RIED. Vertreter zahlreicher „jugendrelevanter“ Einrichtungen feierten kürzlich das 17-jährige Bestehen der Jugendplattform Ried.

Das Team der Jugendplattform bei der „Geburtstagsfeier“ im Kellerbräu (v. l.): sitzend: Tanja Pohn (Soziale Initiative), Uli Thon (Alkoholberatung des Landes), Ingrid Lechner (Produktionsschule), Kerstin Hofstätter (Streetwork); stehend: Doris Düregger (Mopäd), Dietmar Jungwirth (Pro Mente workbox), Gitti Jansko (Soziale Initiative), Herbert Dutter-Kohlhofer (Pro Mente EGO Drogenberatung), Stefan Schwabeneder (Volkshilfe Jugend/Wohnen im Dialog) – nicht auf dem Foto: Vertreter von Frauenhaus, Katholische Jugend, Jugendzentrum

Die Jugendplattform wurde auf Initiative von Streetwork 1998 gegründet. Seither bietet sie ein regelmäßiges Forum für die zahlreichen sozialen Einrichtungen und Organisationen in Ried, die sich mit Belangen Jugendlicher auf unterschiedliche Art auseinandersetzen.

Sie ist eine unabhängige, konstante und überparteiliche Austausch- und Diskussionsplattform zu jugendrelevanten Themen, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch die Vernetzung der Hilfsorganisationen und -einrichtungen die Problemlagen Jugendlicher und junger Erwachsener in Ried sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wo Handlungsbedarf besteht.

Unter anderem geht die Gründung des von der Stadtgemeinde Ried betriebenen Jugendzentrums „Dustala“ auf die hartnäckige Aktivität der Jugendplattform zurück. Ein Erfolg ist auch das aus der Jugendplattform entstandene Projekt „FFF – Fairplay-Football-Friendship“, für das die Jugendplattform 2010 mit dem Gesundheitsförderungspreis des Landes ausgezeichnet wurde.

Im Laufe der Jahre veränderten sich die Aufgaben der Jugendplattform. In den letzten Jahren legten die Mitglieder das Augenmerk vermehrt auf die Vorstellung von und Kooperation mit neuen „Hilfs“-Angeboten in Ried. Dazu kamen Vorträge von Experten zu jugendrelevanten Themen.

Stefan Schwabeneder (Volkshilfe Jugend/Wohnen im Dialog): „Die unterschiedlichen Zugänge und Erfahrungen der verschiedenen Einrichtungen in der Arbeit mit Jugendlichen ermöglichen einen umfassenden Blick auf bestehende Bedürfnisse Jugendlicher.“


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