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BEZIRK RIED. Die europaweite Marktkrise, ausgelöst durch das russische Einfuhrverbot, hat auch in der Landwirtschaft ihre Spuren hinterlassen – die Preise sind drastisch gefallen. Besonders hart trifft es die Schweine- und Milchbauern. Die Preiskrise ist mittlerweile existenzbedrohend. Einen 25%-igen Einkommenseinbruch kann keine Berufsgruppe so leicht verkraften. Um über die Auswirkungen dieser dramatischen Entwicklungen, aber auch um über die hervorragenden heimischen Lebensmittel zu informieren, haben sich mehr als 1000 engagierte Bauern sowie Funktionäre aus allen Bezirken Oberösterreichs an der Sympathiekundgebung beteiligt. Sie haben vor rund 300 Märkten in ganz Oberösterreich den direkten Meinungsaustausch und das Gespräch mit den Konsumenten gesucht.

V. l.: Bezirksobmann Josef Diermayer, NR Manfred Hofinger, Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr und LK-Präsident Franz Reisecker

Im Bezirk Ried haben sich beinahe alle Ortsgruppen an dieser Aktion beteiligt und an 27 verschiedenen Märkten das Gespräch mit den Konsumenten gesucht. Bezirksobmann Josef Diermayer, Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr sowie Nationalrat Manfred Hofinger und Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker und mehr als 100 beteiligte Bauernbund-Funktionäre aus dem Bezirk Ried bewerteten die landesweite Sympathieaktion sehr positiv.

„Die Konsumenten haben es in der Hand. Mit ihrer täglichen Kaufentscheidung für heimische Lebensmittel setzen sie ein klares Zeichen für Regionalität und Qualität“, erklärt Bauernbund-Bezirksobmann Josef Diermayer. „Der Griff zu heimischen Lebensmitteln liegt erfreulicherweise ungebrochen im Trend und ist noch mehr als ein Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft. Wer regional einkauft, formt das Gesicht des Landes. Unsere schöne Kulturlandschaft ist unverwechselbar und ergibt sich aus der Vielfalt unserer Landschaft und der damit verbundenen kleinstrukturierten Landwirtschaft. Viele gute Gründe, sich für nachvollziehbare Qualität zu entscheiden“, untermauert Gabriela Stieglmayr abschließend.


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