Bauernbund lud zur Grünland- und Silier Rallye
BEZIRK RIED. Die Zusammensetzung des Grünlandes mit verschiedenen Pflanzenarten sowie der richtige Schnittzeitpunkt sind entscheidend für ein gehaltvolles Grundfutter. 70 Bauern aus dem Bezirk Ried informierten sich aus erster Hand bei der Grünland- und Silier Rallye des Bauernbundes, die zu Höfen in Hohenzell, Eberschwang, Pramet, Schildorn und Lohnsburg führte.

Wer in der Milchproduktion beziehungsweise Rindermast wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss großen Wert auf die Grundfutterproduktion vom Grünland legen. Der richtige Schnittzeitpunkt als ein entscheidendes Kriterium für die Futterqualität wirkt sich dabei massiv auf die Nährstoffe und die Energie in den Gräsern und somit der Silage aus. Je höher der Energiegehalt und je höher die Verdaulichkeit, desto mehr Nährstoffe können unsere Kühe und Rinder aus dem Grundfutter aufnehmen. Um den optimalen Silier-Zeitpunkt zu finden und die Grünlandbestände unter die Lupe zu nehmen, hat der Bauernbund zur „Grünland- und Silier Rallye“ im Bezirk Ried geladen.
Gespräch mit dem Experten
„Ziel der Silier-Rallye ist, anhand der Bestandsbeurteilung - unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterprognosen - den möglichst optimalen Silier-Termin festzustellen“, so der Grünlandexperte der LK-Oberösterreich, Peter Frühwirth. „Es muss das Ziel sein, möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu produzieren. Dazu ist eine gute Qualität des Grundfutters das Um und Auf“, so Bezirksobmann ÖR Josef Diermayer. „Bei kühler Wetterlage, wird wenig Zucker in die Pflanzen eingelagert. Vor dem Silier-Termin wären einige sonnige Tage von großer Bedeutung“, erklärt Grünlandexperte Peter Frühwirth.


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