Skiproduzent Josef Fischer feiert 90. Geburtstag

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Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 12.09.2019 14:11 Uhr

RIED. Josef Fischer, der letzte große österreichische Skiproduzent, dessen Unternehmen zu 100 Prozent in Familienbesitz ist, feierte seinen 90. Geburtstag und blickt zufrieden auf die aktuelle Entwicklung in der Firma.

Bereits in jungen Jahren übernahm der leidenschaftliche Entwickler den elterlichen Betrieb und baute die Wagnerei Schritt für Schritt zur weltweit erfolgreichsten Skimarke aus. Heute hat sich Pepi Fischer, wie er in Freundeskreisen genannt wird, aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und genießt seinen Ruhestand am Attersee, wo er seit vielen Jahren mit seiner Partnerin lebt. 1924 wagte Josef Fischer mit der Produktion von Rodeln und Leiterwagen, den Sprung in die Selbstständigkeit. „Genau dieser Pioniergeist und dieser Ideenreichtum der Menschen bei Fischer hat auch mich während meiner gesamten Schaffensperiode im Unternehmen begleitet, mich unterstützt und angetrieben,“ blickt der erfolgreiche Unternehmer zurück. „Dafür bin ich dankbar. Denn nur dadurch konnte die Firma zu seiner heutigen Position und Größe heranwachsen. Und es sind die Leute von Fischer, die mich auch zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen.“

Regelmäßig schaut Josef Fischer in der Firma vorbei. Er hält über seine Familienstiftung die Mehrheit an der Holdingfirma, in welcher Fischer Sports und die Löffler GmbH eingegliedert sind. Die weiteren Unternehmensanteile werden von der Privatstiftung seiner verstorbenen Schwester Selma Sturmberger gehalten.

Fischer in Familienbesitz

Fischer ist damit die letzte der großen österreichischen Skimarken, die sich im Besitz der Gründerfamilie befindet. Die operative Führung liegt in den Händen langjähriger Mitarbeiter des Familienunternehmens.

Erfolgreiches Geschäftsjahr

Der Jubilar kann zufrieden auf seine zwei wirtschaftlich gesunden Unternehmen blicken. Fischer hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 182,5 Millionen Euro abgeschlossen (per 28.2.). Dies entspricht einem Plus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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