RIED. Der Brucknerbund Ried wird 70 Jahre und feiert seinen Geburtstag mit einem Orchesterkonzert am Sonntag, 30. April, um 19.30 Uhr in der Jahnturnhalle. Das Brucknerbund-Orchester Ried spielt gemeinsam mit der Hausruck-Philharmonie Grieskirchen.

Der Brucknerbund Ried und sein charismatischer Dirigent Gunter Waldek feiern den 70. Geburtstag. Seit 2002 steht Gunter Waldek am Dirigentenpult, er ist, wie Obfrau Sabine Gruber sagt, „unser ständiger Leiter, Mentor, Animator und Über-drüber-Vater. Mit seiner Werkauswahl fordert und fördert er das Orchester“.
Häufig und gerne arbeitet der Brucknerbund mit anderen Rieder Kulturinstitutionen zusammen: dem Jugendorchester der Landesmusikschule, Chören, Ballett oder Tanztheater, zuletzt zum 150-Jahr-Jubiläum mit dem Rieder Gymnasium; heuer regionenübergreifend mit dem „Landl“ und der Hausruck-Philharmonie Grieskirchen, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert.
Beim Konzert in der Jahnturnhalle wird die Hausruck-Philharmonie von Wolfgang Kögler dirigiert.
Schubert, Dvorák, Waldek
Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zum Melodram „Die Zauberharfe“ von Franz Schubert (D 644) und eines der meistgespielten Werke von Antonin Dvorák, seine Symphonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88 – ein lyrisches Werk mit positiver, oft fröhlicher Grundstimmung.
Dazu kommt die Uraufführung der zweiten Symphonie „Lied meiner Seele“ des Brucknerbund-Dirigenten Gunter Waldek.
Das Werk entstand für das gemeinsame Konzert von Hausruck-Philharmonie und Brucknerbund-Orchester Ried und ist geprägt von einer plötzlich aufgetretenen schweren Erkrankung von Waldeks Frau – entsprechende Texte (von Karl Röttger, Rolf Wolfgang Martens und Julie Weidenmann) sind in das Werk eingeflossen.


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