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RIED. Der erneute Lockdown trifft die Wirte und die Hotelerie hart. Tips sprach stellvertretend für die vielen Wirte und Lokalbetreiber im Bezirk mit Christian und Ramona Träger, vom Traditionsgasthaus Träger in Ried.

Christian und Ramona Träger mit ihrem Sohn Felix Foto: Tips/Pixner
Christian und Ramona Träger mit ihrem Sohn Felix Foto: Tips/Pixner

Dass die Wirte erneut in den Lockdown geschickt werden, trifft Christian und Ramona Träger hart. „Auch wenn uns das Haus gehört und wir keine Pacht zahlen müssen, so stecken wir jedes Jahr viel Geld in Umbau- und Renovierungsarbeiten rein. Jeder hat seine monatlichen Fixzahlungen zu leisten. Wir wollen die Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter erhalten. Man baut, wenn man jeden Tag zusammen ist, ein freundschaftliches Verhältnis zueinander auf. Und jetzt heißt es wieder zusperren“, erzählt Ramona Träger. Laut einer Studie haben sich 2,5 Prozent der Bevölkerung in der Gastronomie angesteckt. Warum müssen die Wirte nun wieder zusperren, fragen sich die beiden Gastronomen. Schließlich mussten sich die Wirte Wochen und Monate zuvor mit der Hygieneverordnung, dann mit der Registrierungspflicht und vielen anderen bürokratischen Hürden und Auflagen beschäftigen. „Das ist unfair. Wir hatten nach dem ersten Lockdown das Glück, dass unsere treuen Stammgäste wieder gekommen sind“, so Ramona Träger.

Hotelbetrieb bleibt noch offen

„Was den Hotelbetrieb betrifft, so bleibt dieser derzeit noch aufrecht, weil wir Arbeiter beherbergen dürfen. Doch fehlen die Vertreter, die sind im Homeoffice oder fahren am selben Tag wieder zurück. Es sind bereits Stornierungen reingekommen. Es wird schwierig“, weiß Christian Träger.


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