„So einen extremen Zusammenhalt habe ich noch nie gespürt“
RIED. Die Pandemie hat auch das Rote Kreuz vor große Herausforderungen gestellt. Binnen kürzester Zeit mussten gewachsene Strukturen verändert und vieles neu gedacht werden. Um dies zu bewältigen und auch weiterhin für die Bevölkerung da zu sein, braucht es ein Team auf das sicher jeder zu 100 Prozent verlassen kann. Bezirksgeschäftsstellenleiter Christian Dobler-Strehle ist stolz, dass er immer auf seine Leute zählen kann.

Christian Dobler-Strehle ist seit 14 Jahren beim Roten Kreuz. Im Frühling 2020 folgte er Josef Frauscher als Bezirksgeschäftsstellenleiter. Mit Beginn der Pandemie wurde er ins kalte Wasser geworfen. Denn viele Abläufe, die vor Corona selbstverständlich waren, mussten neu gedacht werden. Um die vielen Aufgaben die das Rote Kreuz zu erfüllen hat, braucht es ein starkes Team. So beispielsweise den Bezirksrettungskommandanten Andreas Hattinger. Er hat seit Beginn der Pandemie sämtliche Abläufe in Abstimmung mit den Behörden koordiniert.
Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung
„Es ist phänomenal was in allen Bereichen passiert und welche Flexibilität die Leute an den Tag legen. In allen Bereiche, ob die Freiwilligen, Zivildiener oder Hauptberuflichen. Das macht mich echt stolz, dass ich auf die Leute zählen kann. Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von der Bevölkerung. Viele bedanken sich, dass sie nach wie vor ihr Essen auf Rädern bekommen, oder dass die Hauskrankenpflege trotz Corona nach wie vor kommt“, erzählt Christian Dobler-Strehle. Die Rotkreuz-Mitarbeiter arbeiten nach wie vor unter erschwerten Bedingungen, beispielsweise wenn sie bei den Covid-Transporten die schweren Schutzanzüge tragen müssen.
Nicht nur Kollegen, sondern Freunde
„Das Team ist das was uns trägt. Die Anpackermentaltität ist super. Die Leute kommen und fragen wo sie helfen können, vor allem wenn sie in Bereichen arbeiten, die derzeit nicht so gefordert sind. Dann arbeiten sie halt in anderen Bereichen mit. Jeder sieht das große Ganze. Ich bin seit 14 Jahren dabei, so einen extremen Zusammenhalt habe ich noch nie gespürt. Jeder steht für jeden ein - das ist der Rotkreuz-Spirit - die Gemeinschaft, die sinnvolle Tätigkeit, um die Gesellschaft ein bisschen besser zu machen“, erzählt Dobler-Strehle. Josef Frauscher hat seinem Nachfolger einen sehr guten Mitarbeitstand übergeben. Auch das Tagesbetreuungszentrum in Tumeltsham, das heuer seine Pforten öffnet, hat er angeleitet. „Ich bin froh, dass ich von ihm lernen durfte. Es wird mir eine Ehre sein, das Zentrum zu eröffnen. Abschließend möchte ich mich noch bei allen im Team bedanken. Wir sind nicht nur Arbeitskollegen, sondern Freunde. Deshalb funktioniert auch die Freiwilligkeit so gut. Mit Freundschaft schaffst du mehr“, so Christian Dobler-Strehle.


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