Biermärz war mit alternativem Konzept erfolgreich

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Die Brauer der Bierregion Innviertel (v. l.): Alexander Schiemer (Woigartlbräu, Schalchen), Johann Kieslinger (Wenzl Privatbräu, Wernstein), Claus Wurmhöringer (Privatbrauerei Wurmhöringer, Altheim), Josef Niklas (Brauerei Ried), Manfred Schaurecker (Kanonenbräu, Schärding), Wolfgang Vitzthum (Privatbrauerei Vitzthum, Uttendorf), Matthias Schnaitl IV. (Privatbrauerei Schnaitl, Gundertshausen), Martin Erlinger (Brauerei Pfesch, Treubach), Hans Hofer (Trappistenbrauerei Stift Engelszell, Engelhartszell), Günther Preishuber (Privatbrauerei Aspach). -- Foto(s): Bierregion Innviertel / Lothar Prokop
Walter Horn Walter Horn, Tips Redaktion, 16.04.2021 10:34 Uhr

RIED / INNVIERTEL. Der Gastro-Lockdown war für den „Biermärz 2021“ kein Grund ist, den Kopf in den Sand zu stecken. Ganz im Gegenteil: Mit launigen Bier-Podcasts, virtuellen Verkostungen und Bierboxen zum Daheim-Genießen wurde die Durststrecke geschickt überbrückt. Mit dem mutigen und originellen Konzept wurden sogar neue Märkte erschlossen.

Coronabedingt fand der Biermärz heuer vor dem Computer statt. Zehn Bierpodcasts mit den Innviertler Brauern und eine informative Broschüre lieferten das nötige Hintergrundwissen, um die feinen Sude der Bierregion angemessen verkosten zu können. „Mit dieser Kampagne haben wir allein über Facebook und Youtube rund 220.000 Menschen erreicht. Die Bierpod­casts wurde bis Anfang April mehr als 12.200 Mal angehört“, freut sich die Projektverantwortliche Andrea Eckerstorfer.

Auch die Online-Bestellungen der Probierbox mit neun Innviertler Bieren schlugen alle Erwartungen: Rund 1000 dieser Boxen wurden in ganz Österreich verschickt.

Jüngeres Publikum

Die Brauer sind ebenfalls zufrieden. „Die Rückmeldungen der Leute waren durch die Bank positiv. Viele fanden es super, dass wir trotz der Pandemie nach vorn geblickt haben und den Mut hatten, etwas Neues auf die Beine zu stellen“, sagt Martin Erlinger von der Brauerei Pfesch in Treubach. Sein Kollege Claus Wurmhöringer von der Brauerei Wurmhöriger in Altheim ergänzt: „Der Biermärz ist heuer auch bei Leuten angekommen, die ihn bisher nicht kannten“. Das bestätigt auch Andrea Eckerstorfer: „Wir sind heuer weiter über das Innviertel hinausgekommen und haben zudem ein jüngeres Publikum erreicht.“

Deshalb soll ein Teil des Konzepts beibehalten und der Biermärz im Jubiläumsjahr 2022 (10 Jahre Bierregion Innviertel) teilweise wieder im Internet stattfinden. Auch Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des OÖ. Tourismus, zeigt sich beeindruckt. Er sagt: „Mit dem virtuellen Biermärz haben die Veranstalter ein innovatives Format geschaffen, das die Bierkompetenz Oberösterreichs weiter stärkt.“

Broschüre und Podcasts

Die Bierpodcasts sind weiterhin online (www.bierpodcast.at).

Restbestände der Probierbox und die (kostenlose) Broschüre „Das kleine 10 x 10 der Innviertler Biervielfalt“ mit launigen Geschichten und Hintergrundwissen zum Brauen und zum Bier sind online unter www.bierregion.at erhältlich. Die Broschüre und ein großes Angebot an Innviertler Bieren gibt es auch im Biershop des Tourismusverbandes „s“Innviertel„ (Stelzhamerplatz 1, Ried/I.). 

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