Innviertler Schuldirektoren diskutierten zeitgemäßen Unterricht
TAISKIRCHEN. Die MS Taiskirchen ist Vorreiter für digitalen Unterricht und war Veranstaltungsort für das erste Vernetzungstreffen mit Direktoren aus der Bildungsregion Innviertel, die ab Herbst iPad-Klassen haben.

Im Herbst soll der digitale Unterricht bereits Realität sein. An den 5. und 6. Schulstufen werden im kommenden Schuljahr österreichweit 180.000 digitale Endgeräte im Rahmen des 8-Punkte-Plans ausgeliefert und erstmals zum Einsatz kommen.
Nach einem Schuljahr, in dem Homeschooling und Distance Learning Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf Trab gehalten haben, gilt es, sich über den Sommer auf den Roll-Out vorzubereiten. Die oberösterreichischen Schulen schließen sich hier zusammen, um den Austausch zu fördern und voneinander zu lernen.
Die MS Taiskirchen war als Leuchtturmschule bei der Verwendung von digitalen Endgeräten Veranstaltungsort für das erste Netzwerktreffen von 19 Schulen.
Erfahrungen geteilt
Direktor Gerald Gruber-Kalteis erzählte dabei, wie in der MS Taiskirchen erfolgreich iPad-Klassen umgesetzt wurden und teilte seine Erfahrungen mit seinen Kollegen.
Auf der Agenda für das erste Netzwerktreffen standen technische und organisatorische Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen zeitgemäßen Unterricht mit iPads, wie IT-Infrastruktur, Geräteverwaltung und Klassenraumsteuerung – eine elektronische Vernetzungsplattform ist im Aufbau. Weitere Schulen haben bereits großes Interesse an dem Austausch bekundet und werden sich in Zukunft beteiligen.
Technische Herausforderungen
„Wir haben das gemeinsame Ziel, mit zeitgemäßem Unterricht unseren Schülerinnen und Schülern das bestmögliche Werkzeug für ihre Zukunft mitzugeben“, erklärt Gruber-Kalteis. Seine Schule hat den digitalen Trend bereits sehr früh erkannt und setzt seit fünf Jahren iPads im Unterricht ein. „Natürlich wird es anfänglich technische Herausforderungen geben. Wichtig wird die Unterstützung der Lehrpersonen und die Ausstattung der Schulen. Wir in der MS Taiskirchen haben sehr positive Erfahrungen. Ich freue mich, diese mit den Kollegen teilen zu können“, so der Direktor. Auch in seiner Schule mussten anfänglich technische Hürden überwunden werden, mittlerweile arbeitet das ganze Lehrpersonal mit den iPads.


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