Granatzweg: Wandern und Radfahren an der historischen Grenze zu Bayern

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Idyllsich in die Natur eingebettet ist der Fisch-Stausee bei Taiskirchen. Foto: Gadringer
Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 16.05.2021 13:19 Uhr

INNVIERTEL. Wandern und Radfahren an der alten Grenze zwischen Bayern und Österreich. das kann man entlang des wunderschönen Granatzwegs. Der 40 Kilometer lange Wander- und Radweg zwischen Geiersberg und St. Willibald wurde mit Unterstützung von Leader-Fördermitteln neu gestaltet.

Wer einen Rad- und Wanderweg durch die sanft hügelige Landschaft schätzt, ist am Granatzweg gut aufgehoben. Er verläuft im Inn- und Hausruckviertel – entlang der früheren Grenze („Granatz“), die Bayern und Österreich bis 1779 beziehungsweis e 1816 trennte. Durch die drei Leader-Regionen Mitten im Innviertel, Sauwald-Pramtal und Mostlandl-Hausruck wurde der Granatzweg finanziell und projektbegleitend unterstützt. So konnte der Weg um zahlreiche Attraktionen wie Skulpturen, Spielplätze und Aussichtspunkte erweitert werden. Kreative, landschaftstypische Picknickplätze bieten neben der ortsansässigen Gastronomie Möglichkeiten zum Verweilen. Infotafeln erzählen spannende Geschichten der früheren Grenzorte, an Aussichtspunkten kann man den Blick ins Land schweifen lassen. Gemütliche Gastgärten laden zur Einkehr ein. Der Granatzweg führt durch acht Gemeinden: Geiersberg, Pram, Taiskirchen, Dorf, Riedau, Zell, Altschwendt und St. Willibald. Bis vor 200 Jahren lagen diese Orte an der österreichisch-bayerischen Grenze. Um den Ausflug zu planen, bietet die Website www.granatz.com einen guten Überblick.

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