Vortrag in Ried über den Einfluss von Geld auf Demokratie, Gesellschaft und Zusammenleben
RIED. Welche Rolle spielen Reichtum und Vermögensverteilung für die Chancengerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn wirtschaftlicher Wohlstand und Einflussmöglichkeiten ungleich verteilt sind? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Macht Geld mächtig? Welchen Einfluss hat Geld auf Demokratie, auf die Gesellschaft und auf unser Zusammenleben?“ am Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr in der Giesserei Ried.

Mit Franziska Disslbacher, Assistenzprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, und Martin Schenk, Psychologe und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich, stehen zwei ausgewiesene Experten auf dem Podium. Disslbacher forscht zu Einkommens- und Vermögensungleichheit, zur Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Erbschaften sowie zu sozialen Aufstiegschancen. Ihre wissenschaftliche Arbeit ist auch international vernetzt. Martin Schenk beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Armut, sozialer Ausgrenzung und sozialer Gerechtigkeit. Als Mitbegründer der österreichischen Armutskonferenz setzt er sich für bessere Lebensbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Menschen ein.
Die beiden Referenten beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Während Disslbacher die wirtschaftlichen Mechanismen hinter der Verteilung von Einkommen und Vermögen untersucht, richtet Schenk den Blick auf die sozialen Folgen von Armut und Ungleichheit. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Geld gesellschaftliche Machtverhältnisse prägt und welche Auswirkungen wirtschaftliche Unterschiede auf demokratische Mitbestimmung und unser Zusammenleben haben.








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