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Eigenes Unvermögen und ein Formtief des Schiedsrichterteams kosteten der SV Josko Ried einen Punktgewinn gegen SK Puntigamer Sturm Graz.

Ungerecht ist die Fußballwelt: Florian Hart (vo.) verlor mit der SV Josko Ried daheim gegen Sturm Graz 0:1. Foto: GEPA

Auch wenn die Steirer über die volle Spieldistanz gesehen die aktivere Mannschaft waren und auch zu den besseren Chancen kamen, müssen die Burschen von Cheftrainer Paul Gludovatz die elfte Saisonniederlage nicht zur Gänze auf ihre Kappe nehmen. „Mitten in der zweiten Spielhälfte habe ich etwas gespürt, das mir auch den Beruf verdirbt. Nämlich eine Benachteiligung, die uns die Niederlage brachte“, erinnert sich der Burgenländer. Zusatz: „Bei mindestens drei Entscheidungen gab es Ungleichgewichte. Ich wusste, da kommt noch etwas.“ Tatsache ist, dass beide Assistenten vor dem entscheidenden Tor Fouls an Jakob Kreuzer und Petar Filipovic hätten anzeigen müssen. Der Treffer selbst von Roman Kienast war ohnehin irregulär. „Ich versuchte mich zu lösen. Dabei geriet Filipovic aus der Balance. Da kann man Foul geben“, redete der Torschütze erst gar nicht lange um den heißen Brei herum. In dasselbe Horn stößt Sturm-Trainer Franco Foda. „Ich habe in der Situation damit gerechnet, dass der Schiedsrichter auf Foul entscheidet. Ich bin für gerechten Fußball, das hätte er pfeifen können. Ich kann den Ärger von Paul Gludovatz verstehen.“

Dass die Herren Andreas Heiss sowie seine Assistenten Andreas Staudinger und Roland Braunschmidt nicht auf der Höhe und in ihren Entscheidungen wiederholt einseitig waren, bilden sich also nicht nur schwarz-grün bebrillte Sympathisanten der SV Ried ein – die nicht nur einen Punkt, sondern in der Überspielzeit auch noch Nico Antonitsch mit der gelb-roten Ampelkarte verlor. Dem vermeintlichen Ausgleichstreffer des Defensivspielers wurde wegen Abseits die Anerkennung verweigert.

Dass Sturm Graz nicht zu den „Lieblingsgegnern“ der Innviertler zählt, beweist eindrucksvoll ein Blick auf die Bundesligabilanz. 45 von 75 Partien gewannen die Steirer, 16 Ried und 14 endeten unentschieden. Auf oberösterreichischem Boden kommt die SVR mit 13 Siegen, zehn Remis und 15 Niederlagen jedoch deutlich besser weg.

Zwei Mal in der Fremde

Die „englische Woche“ mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen setzt die SV Josko Ried beim ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Grödig fort (Mittwoch, 2. März). Im ersten Saisonduell gingen die Innviertler 1:4 unter, im zweiten gab“s einen 1:0-Heimerfolg.

Die zweite Auswärtspartie in Folge bestreiten Kapitän Thomas Gebauer und seine Spielkameraden bei der Wiener Austria am kommenden Samstag, 5. März. Beide Begegnungen werden um 18.30 Uhr angepfiffen. Nähere Infos: www.svried.at


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