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RIED. Der UVC Weberzeile Ried hat im „Austrian Volley Cup“ die Chance, sich für das Finale zu qualifizieren. Im Halbfinale am Freitag, 12. Februar, um 18 Uhr empfangen die Rieder in der Messehalle 18 den VCA Amstetten NÖ.

Der UVC Weberzeile Ried will das Cupfinale erreichen (hinten rechts: Trainer Dominik Kefer). (Foto: Strasser)

Das Spiel findet coronabedingt ohne Zuschauer statt, wird aber erstmals professionell mit einem Kommentator und Co-Kommentator via Livestream übertragen. Vor und nach dem Spiel werden – ebenfalls eine Premiere in Ried – Live-Interviews geführt.

Livestream

Die UVC-Fans können das Spiel ab 17.45 Uhr auf volleynet.at/tv und facebook.com/uvc.ried mitverfolgen und über Facebook sogar mitchatten und Kommentare abgeben. 

UVC-Marketingchef Peter Eglseer: „Diese Einbeziehung der Community ist sicherlich eine große Chance in der Zukunft!“

Auch UVC-Boss Roman Lutz freut sich auf das Spiel: „Für uns ist es eine super Gelegenheit, den tollen Volleyball-Sport live zu übertragen. Auch die Präsentation unserer wertvollen Partner ist mir besonders wichtig, da wir aktuell ja keine Fans in die Halle lassen können. Wir werden keine Kosten und vor allem keine Mühe scheuen, die Übertragung so professionell wie möglich zu machen.“

Das Erreichen des Finales wäre für den UVC nicht nur sportlich ein großer Erfolg, sondern auch wirtschaftlich wichtig. Das Endspiel wird live auf ORF Sport plus übertragen und erhöht somit nicht nur die Bekanntheit, sondern auch den Werbewert.

Auf Augenhöhe

Halbfinalgegner VCA Amstetten NÖ hat den Riedern im Grunddurchgang der Meisterschaft den erhofften ersten Platz und die Qualifikation für die Toprunde weggeschnappt. Im direkten Vergleich waren allerdings die Rieder zweimal erfolgreich.

Was noch für die Mannschaft von Trainer Dominik Kefer sprechen könnte: Während Amstetten in der Toprunde gegen die „Großen Drei“ Aich/Dob, Graz und Waldviertel bisher nur Niederlagen kassierte, starteten die Rieder in der Zwischenrunde eine Siegesserie und sicherten sich schon zwei Spiele vor dem Abschluss den ersten Platz und damit die vermeintlich leichteste Auslosung im Meisterschafts-Playoff. An gesundem Selbstvertrauen dürfte es also nicht mangeln.

Finale gegen den Meister

Auf den Sieger des Spiels am 12. Februar wartet im Finale mit SK Zadruga Aich/Dob der amtierende Meister. Die Kärntner haben sich schon am 4. Februar mit einem 3:1 gegen Union Raiffeisen Waldviertel fürs Finale qualifiziert. Im Viertelfinale haben sie den Titelverteidiger und aktuellen Tabellenführer der Toprunde UVC Holding Graz ausgeschaltet und sich damit für die Finalniederlage im vorigen Jahr revanchiert.

Meisterschaft gegen Weiz

Im Meisterschaftsspiel gegen VBV TLC Weiz setzte der UVC am Samstag seine Siegesserie fort und gewann gegen die ersatzgeschwächten Steirer 3:0 (25:15, 25:17, 25:18). In den ersten beiden Sätzen schickte Coach Dominik Kefer die gewohnte Grundsechs aufs Parkett, um sich optimal auf das Cup-Halbfinale einstimmen zu können. Danach wurden aber alle Spieler eingesetzt.

„Unser Matchplan ging heute voll auf und man hat gesehen, was in der Mannschaft steckt, wenn alle Spieler befreit aufspielen können. Gratulation auch an unsere jungen Spieler“, resümiert Kefer den klaren Heimerfolg.

Austrian Volley Cup

UVC Weberzeile Ried – VCA Amstetten

Freitag, 12. Februar, 17.45 Uhr (Beginn der Übertragung; Spielbeginn: 18 Uhr)

Liveübertragung auf volleynet.at/tv und facebook.com/uvc.ried


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