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RIED / KLAGENFURT. Beim Final4-Turnier der österreichischen Mannschafts-Tennismeisterschaft konnten die Damen des UTC Fischer Ried ihren zweiten Platz vom vorigen Jahr nicht ganz wiederholen und kamen übers Halbfinale nicht hinaus. Dort unterlagen sie dem Gastgeberteam vom KLC Klagenfurt mit 2:5.

Das UTC-Team mit der Urkunde für Platz 3. (Foto: KLC Tennis)
Das UTC-Team mit der Urkunde für Platz 3. (Foto: KLC Tennis)

Die Riederinnen waren geschwächt angereist. Ihre Nummer 1, Sinja Kraus, fiel verletzt aus. Arabella Koller konnte im Vorfeld des Finales kaum schmerzfrei trainieren, ihr Einsatz war bis zum Abend vor den Spielen fraglich.

Die beiden Punkte für die Riederinnen holten Livia Kraus in der 4er-Partie gegen die ÖTV-Nummer 15 Laura Pasterk, und die 18-jährige Karina Hofbauer in der 5er-Partie gegen das Top-Talent Lilli Tagger. Nadja Ramskogler, Arabella Koller und Adriana Rajkovic hatten ihre Einzelspiele verloren, so dass es mit 2:3 in die Doppel ging.

Entscheidung im Doppel

Diese wurden bei sehr tiefen Bodenverhältnissen, aber toller Zuschauerkulisse gespielt. Bereits im ersten Doppel holten die Klagenfurterinnen Potocnik / Karner nach zwei Sätzen den entscheidenen vierten Punkt gegen Rajkovic / Kraus. Im bedeutungslosen zweiten Doppel unterlagen Ramskogler / Hofbauer nach Match-Tie-Break gegen Wurth / Pasterk.

„I

nternationale Klasse hat sich durchgesetzt“

Sportchef Florian Reiter: „Wir können uns überhaupt nichts vorwerfen, haben alles gegeben. Die KLC-Damen waren einfach an diesem Tag besser, dass muss man ganz klar sagen und auch fair anerkennen – die internationale Klasse hat sich da einfach durchgesetzt. Sie hatten auch im Finale den Meister am Rand der Niederlage. Natürlich waren unsere Mädels enttäuscht, gleichzeitig aber auch direkt motiviert im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen.“ 

„Zwei Mal in Folge unter den Top4“

Die verletzte, aber mitgereiste Sinja Kraus meinte: „Im Finale zuzusehen und nur zu coachen ist natürlich extrem bitter. Wir können dennoch wieder sehr auf diese Saison sein undich freue mich auf die nächste Saison. Wir greifen wieder an.“ 

Teamcaptain Livia Kraus:Klar haben wir uns mehr erhofft und wollten wieder ins Finale.Aber wir waren jetzt zwei Mal in Folge unter den Top4 ins Österreich, das ist nicht selbstverständlich.“ 


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