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Mobilitätskonzept wird in den Ausschüssen behandelt, Parkgebühren steigen

Walter Horn, 15.07.2023 09:30

RIED. In einer der längsten Sitzungen der letzten Jahre traf der Gemeinderat einige wichtige langfristige Entscheidungen zur Mobilität in der Stadt und zu den städtischen Betrieben.

Bürgermeister Bernhard Zwielehner bat die Mandatare, zur Abstimmung „das eiskalte Händchen zu erheben“. (Foto: Tips / Horn)

Helmut Koch von der Firma komobile präsentierte eine Zusammenfassung des Mobilitätskonzeptes. Es soll ein Leitbild für die nächsten zehn Jahre sein und enthält fünf Ziele sowie eine Liste von 60 Einzelmaßnahmen, mit denen diese Ziele in den nächsten Jahren erreicht werden sollen.

Die Ziele sind: eine gute Erreichbarkeit im Kfz-Verkehr (inklusive Park-Regelung), attraktive öffentliche Räume (Verkehrsberuhigung, Vermeidung von Durchgangsverkehr), die Stärkung der Nahmobilität (Stichwort „15-Minuten-Stadt“), die Verbesserung der regionalen Erreichbarkeit (vor allem durch Radwege und öffentlichen Verkehr) und eine Parkraumstrategie mit dem Ziel, die Zahl der abgestellten Fahrzeuge zu reduzieren, wo es zumutbare Alternativen gibt.

Das Konzept wurde grundsätzlich mit großer Mehrheit beschlossen, allerdings mit der von Michael Großbötzl (ÖVP) beantragten Änderung, dass die einzelnen Maßnahmen in den Ausschüssen behandelt werden.

Bilanzen

Die (guten) Bilanzen der städtischen Betriebe Energie Ried GmbH (Bilanzgewinn: 5,1 Millionen Euro, Bankvermögen: 10,8 Millionen Euro) und Messe Ried GmbH wurden von ihren Geschäftsführern Friedrich Pöttinger beziehungsweise Helmut Slezak präsentiert nicht ohne einen kurzen Schlagabtausch zwischen Pöttinger und dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Lukas Oberwagner (Grüne).

Parkgebühren steigen

Mit 15. Jänner 2024 werden die Parkgebühren von einem Euro pro Stunde auf 1,20 Euro pro Stunde erhöht.

Weitere Beschlüsse

Der erste Abschnitt der Brucknerstraße am südlichen Ende vom Kreisverkehr bis zum Stadion erhält den Namen „Team 7 Platz“.

Der Grünmarkt und andere Märkte sollen weiterhin am oberen Hauptplatz stattfinden. Musikalische Darbietungen und andere Veranstaltungen werden erlaubt, aber nur, wenn sie vom Stadtmarketing zur Belebung des Marktes durchgeführt werden.

Der Nikolo- und der Mitte-Fasten-Markt sollen nicht mehr durchgeführt werden, weil sie weder gut befahren noch gut besucht werden.


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