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Andreas Fill präsentierte das „Fill Future Lab“ beim Alpbacher Finanzforum

Rosina Pixner, 24.10.2023 10:56

GURTEN. Seit mehr als 15 Jahren bietet der Maschinenbauer Fill interessierten Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Angebote zum Thema Berufsorientierung an. Vor drei Jahren wurde das Konzept „Fill Future Lab“ realisiert und begeistert seither Besucher jeden Alters. 

Die Alpbacher Volksschüler waren begeistert von den Workshops im Future Lab 2 go. (Foto: Fill)
Die Alpbacher Volksschüler waren begeistert von den Workshops im Future Lab 2 go. (Foto: Fill)

Mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche aus umliegenden Bezirken und Regionen nahmen bereits an Workshops im Future Lab teil. Spielerisch und unter Verwendung altersgerechter Roboter wird dort das Interesse an Technik und Innovation früh geweckt. Geschäftsführer und Eigentümer Andreas Fill stellte beim 37. Alpbacher Finanzsymposium das erfolgreiche Konzept dem Fachpublikum vor.

Das Future Lab ist ein Herzensprojekt von Fill. Mit Workshops, Führungen und kleinen Events wird die künftige Generation in Bezug auf Technik fit gemacht. „Als Kind wollte ich immer ein Abfahrer im Skisport werden, so wie Franz Klammer. Wenn wir Kinder heute fragen, was sie einmal werden möchten, fallen oft Begriffe wie Hacker“, sagt Andreas Fill zum Paradigmenwandel. Mit dem Future Lab wurde eine Einrichtung geschaffen, die Kinder und Jugendliche dort abholt, wo ihre Interessen liegen.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts

Beim Maschinenbau-Unternehmen Fill denkt man jedoch schon einen Schritt weiter. In rund fünf Jahren soll die Vision „The Next World Project“ realisiert werden, wodurch die Ausbildungsqualität im Innviertel auf ein gänzlich neues Level gehoben wird. Ein noch größeres Future Lab, der Ausbau bestehender Schulkooperationen und die Erweiterung der Workshops um die Themen Wissenschaft und Umwelt bilden die Grundpfeiler der modernen Ausbildungsstätte. Zusätzlich soll es ein Ausbildungsangebot für kleine Lehrbetriebe in der Region geben, denen die nötigen Ressourcen fehlen. Einzelne Themenblöcke können so bei Fill auch an Lehrlinge anderer Lehrbetriebe gezielt vermittelt werden, wodurch der gesamte Wirtschaftsstandort Innviertel gestärkt wird.

Alpbacher Volksschüler entdeckten die Faszination der Technologie

Parallel zu den Vorträgen am Finanzsymposium hielten Verena Hohensinn und Raphael Zweimüller vom Trainerteam Fill Future Lab im Stundentakt den Workshop „Future Lab 2 go – Kids discover technologies“ ab. Die Roboter Dash und Alpha Mini begeisterten die Volksschüler mit coolen Tanzmoves, Kung-Fu-Einlagen und weiteren Befehlen, die mittels Sprache oder Tablet erteilt wurden. Der Cubetto MINT (Coding-Roboter aus Holz) eignet sich für erste Programmierversuche bereits ab drei Jahren. Im Media Lab nahmen die Kinder eigene Videos mittels Green Screen auf. Durch die VR-Brille erlebten sie eine Reise in eine virtuelle Welt, in der einfache motorische Aufgaben gelöst wurden. Mehr als 70 Schüler wechselten an den beiden Kongresstagen im Stationsbetrieb durch das „Future Lab 2 go“. Die Begeisterung war groß. Als Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit erhielten die Alpbacher Jungtalente eine Einladung ins Future Lab nach Gurten, damit es schon bald heißt: „Alpbach goes Future Lab“.


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