Bezirk Ried: Nachfrage nach geförderten Wohnungen hoch
RIED. Die Suche nach leistbarem Wohnraum bleibt auch im Bezirk Ried eine Herausforderung. Laut einer Anfragebeantwortung von Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (FPÖ) an die SPÖ waren im vergangenen Jahr in der Stadt Ried 97 Personen beziehungsweise Familien für eine geförderte Wohnung gemeldet. In St. Martin waren es 49, in Neuhofen 24. Landesweit suchten 55.649 Haushalte eine geförderte Wohnung.

„Während Zehntausende Menschen in Oberösterreich händeringend nach leistbarem Wohnraum suchen, sind bereits 74,4 Millionen Euro aus der Wohnbaumilliarde des Bundes verfallen – Geld, das Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner nicht abgerufen hat“, kritisiert SPÖ-Bundesrat Sebastian Forstner.
Nach Angaben der SPÖ hätte das Land Oberösterreich für den Abruf der Bundesmittel auch eigene Budgetmittel bereitstellen müssen.
Mehr Wohnbau als Mittel gegen steigende Wohnkosten
Wer mehr geförderte Wohnungen baue, dämpfe den Preisdruck auf dem Wohnungsmarkt und leiste damit einen Beitrag zur Inflationsbekämpfung. Zudem würde eine stärkere Bautätigkeit die Auftragslage von Bauwirtschaft und Handwerk unterstützen.
„FPÖ-Vertreter teilen in Sachen Teuerung gerne Schuldzuweisungen aus. Dort, wo Haimbuchner als Wohnbaureferent mit Bundesmitteln in der Hand einen Beitrag leisten müsste, bleibt er aber untätig“, kritisiert Forstner. Er verweist auf SPÖ-Vorschläge für eine Wohnbauoffensive auf Landesebene.


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