Mit Spezialitäten beim Gast punkten
ADLWANG/ROHR. Die Bezirksbauernkammer Kirchdorf-Steyr will die Zusammenarbeit von Direktvermarktern und Wirten weiter stärken.

Monika und Markus Klinglmayr aus Rohr brachten 2008 wieder Tiere auf ihren Hof. Sie starteten mit 30 Merino-Schafen und erhöhten die Anzahl jährlich. 2015 erfolgte der Stallneubau, der Schafbestand wurde auf 180 Mutterschafe und zwei Böcke der Rasse Jura aufgestockt. Seit 2016 wird am Englhof unter der Marke „Kremstaler Junglamm“ Fleisch mit höchsten Ansprüchen produziert. Die Klinglmayrs bewirtschaften rund 50 Hektar Felder und Wiesen, auf denen das Futter und Stroh für die Tiere erzeugt wird. „Mit einem Alter von circa vier Monaten und einem Lebendgewicht von 45 Kilo werden unsere Lämmer der Schlachtung zugeführt. Um den Tieren den Transportstress zu ersparen, werden sie am Hof in den eigens errichteten Räumlichkeiten geschlachtet“, erzählt Landwirt Markus Klinglmayr.
Kurze Wege
Die Wege zu den Abnehmern in der Gastronomie sind kurz, so werden etwa die Schupf“n in Rohr, die Taverne zum Griechen in Nußbach, der Forsthof in Sierning oder das Restaurant im Holzhaus Eins in Adlwang beliefert. „Wichtig ist, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und kurze Transportwege forciert werden“, betont Klinglmayr, für den die Zusammenarbeit mit Gastronomen in der Region noch weitere Vorteile hat. „Durch die vielfältige Verarbeitung unserer Wirte kommen die Konsumenten auf den Geschmack von Lammfleisch und bauen dies auch in ihren Speiseplan ein“, so Klinglmayr, der einen Wunsch an die Gastronomie hat. „Regionale Gerichte sollten auf der Speisekarte ersichtlich sein.“


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