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Geburtenrekord im LKH Rohrbach - aber Bevölkerung schrumpft weiter
BEZRIK ROHRBACH. 17 Kinder erblickten im vergangenen Jahr im sonnigen Nebelberg das Licht der Welt. Ein Rekordwert, der sich im ganzen Bezirk fortsetzt: Im LKH Rohrbach kamen 522 Babys zur Welt – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Dennoch müssen viele Gemeinden Einwohnerrückgänge verkraften.

Wie die Statistik zur demographischen Lage in Oberösterreich zeigt, ist seit dem Jahr 2007 (seit der Wirtschaftskrise) in 194 Gemeinden die Bevölkerung zurückgegangen. 29 davon liegen im Bezirk Rohrbach. Nur in elf der insgesamt 42 Gemeinden ist die Einwohnerzahl gleichgeblieben, Kleinzell und St. Veit können sich sogar über einen leichten Zuwachs (+ 3 Prozent) freuen. Diese Entwicklung ist für viele Gemeinden vor allem eine finanzielle Bürde: Denn weniger Einwohner bedeuten geringere Geldmittel, die aus dem Finanzausgleich resultieren. 38 Babys mehr Jetzt zu den erfreulicheren Nachrichten: Mit 522 Babys (254 Mädchen, 268 Buben) freut man sich im Rohrbacher Krankenhaus über ein deutliches Geburtenplus, im Vorjahr kamen hier 484 Babys zur Welt. „Mehr als 500 Babys haben wir zuletzt im Jahr 2009 entbunden“, berichtet der ärztliche Leiter, Primar Peter Stumpner. Er sieht in der erfreulichen Bilanz auch eine Bestätigung, dass „die schwangeren Frauen die umfassende geburtshilfliche Betreuung und die zahlreichen Serviceangebote unseres Hauses zu schätzen wissen.“ Die natürliche Geburt steht im LKH Rohrbach im Fokus, nur 144 Kinder wurden mittels Kaiserschnitt entbunden. Damit liegt die Kaiserschnitt-Rate in Rohrbach weiterhin unter dem österreichischen Durchschnitt von 31 Prozent.


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