Rohrbachs Jugendliche und ihre Visionen für die Heimat
ROHRBACH-BERG. Eine Vision für die Region Donau-Böhmerwald wurde im Laufe der letzten zwei Jahre im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Glamurs entwickelt. Diese wurde nun um die jugendliche Sichtweise erweitert.

„Die Vision Donau-Böhmerwald 2040 wird nur dann ihre volle Kraft entwickeln können, wenn diese auch von der Jugend mitgetragen und erweitert werden kann“, betont Paul Lauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Glamurs-Projektes. Rohrbachs Jugendliche und junge Erwachsene diskutierten deshalb auf Einladung des Leader-Büros und des Jugendzentrums s'Haven über ein gutes Lebensklima in der Region. „Die junge Generation ist sehr interessiert an einer Reduzierung der Umweltbelastungen, zeigt Willen zur Wiederverwertung, will regional und biologisch-produzierte Lebensmittel, weniger Abfallproduktion und reduzierten Ressourcenverbrauch im Bereich Konsum und will auch öffentliche Verkehrsmittel und Fahrgemeinschaften nutzen“, fasst Lauer die Ergebnisse zusammen.
An die Politik appellieren die jungen Leute, genmanipulierte Lebensmittel zu verbieten, Wochenmärkte zu unterstützen, umweltverträglichere Gesetze zu erlassen oder günstige Ortstaxis zu fördern. All diese Ergebnisse fließen in die entwickelte Vision 2040 ein.
Schulprojekt startet
Als nächster Schritt startet im Herbst ein Schulprojekt, für das noch eine Schulklasse aus der Region gesucht wird. Wer sich an dem großen europäischen Forschungsprojekt beteiligen möchte (vorzugsweise Schüler ab 15 Jahre) kann sich im Leader-Büro melden.
Alle Ergebnisse werden voraussichtlich im November im Bezirk präsentiert, der offizielle Abschluss von Glamurs erfolgt in Brüssel.


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