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ROHRBACH-BERG. Weil es kaum ein anderes Thema gibt, bei dem so viel falsches Wissen herumgeistert, wie bei der Ernährung, nimmt sich die Gesunde Gemeinde Rohrbach-Berg um ebendiese an. Gesund essen, gesund leben lautet deshalb die Devise für 2018.

Die Gesunde Gemeinde Rohrbach-Berg legt im nächsten Jahr den Schwerpunkt auf Ernährung, v.l.: Gerhard Kraml, Arbeitskreis-Leiterin Maria Lindinger, Hans Popper, Bürgermeister Andreas Lindorfer. Foto: Gahleitner

Die groß angelegte Gesundheitsbefragung 60+ hat erhebliche Wissensdefizite ans Licht gebracht. „Die Leute haben eine falsche Vorstellung von gesunder Ernährung, von biologischer Erzeugung, sie wissen nicht, was hinter den Gütesiegeln steckt oder meinen, dass die gesunde Küche eine teure Küche ist. Das wollen wir klarstellen“, sagt der Initiator des Projektes und früherer Arbeitskreisleiter der Gesunden Gemeinde Berg, Hans Popper.

Sammelordner voller Tipps

Die nunmehrige Gesunde Gemeinde Rohrbach-Berg hat sich um diese Thematik angenommen und dazu jetzt einen kleinen Sammelordner herausgebracht. „Dieser wird sich im Laufe des nächsten Jahres sukzessive füllen, bis am Ende viel Wissenswertes, wertvolle Tipps und Umsetzungsgedanken und Rezepte darin zu finden sind“, informiert Popper und verrät schon mal: „Das letzte Rezept werden gesunde Weihnachtsbäckereien für 2018 sein“.

Die ersten Inhalte drehen sich ums Brot backen und Kräuter (Broschüren der OÖ Gebietskrankenkasse), dazu gibt es Grundlegendes von Diätologin Viktoria Grims, die das Ganze fachlich begleitet.

Zielgerichtete Verteilung

Die Mappe wird in einer Auflage von mindestens 1000 Stück erscheinen und soll zielgerichtet verteilt werden – an Senioren, aber auch Familien, denn „Ernährung ist kein seniorenspezifisches Thema“, betont Arbeitskreis-Leiterin Maria Lindinger. Ab Jänner kann der Sammelordner auch beim Bürgerservice des Gemeindeamtes abgeholt werden. Die weiteren Inhalte kommen jeweils über die Gemeindezeitung in alle Haushalte.

Plakate und Aktionen

Begleitet wird das Projekt von einer Plakatkampagne (ab Jänner) und verschiedensten Aktionen, wie Vorträgen oder Schaukochen. „Wir wollen auch Produzenten, den Handel oder zertifizierte Küchen ins Boot holen“, berichtet Lindinger. Auch das Jahresprogramm der Gesunden Gemeinde beinhaltet einige Punkte zu diesem Thema. „Am Ende wird es eine sehr wertvolle, ansprechende Mappe geben – und ein Umdenken in der Bevölkerung“, ist sie überzeugt.


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