Geburtenrate bleibt auf hohem Niveau: 592 Babys kamen im Rohrbacher Krankenhaus zur Welt
ROHRBACH-BERG. Alle Hände voll zu tun hatte das Team der Geburtshilfe-Abteilung im Rohrbacher Landeskrankenhaus im Vorjahr: 592 Babys erblickten hier das Licht der Welt - auf Wunsch der werdenden Eltern immer öfter auf natürliche, hebammenorientierte Weise.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist die Geburtenbilanz äußerst erfreulich: Mit 592 Babys ist die Geburtenrate im Vergleich zum Vorjahr (595 Babys) stabil geblieben. “Viele Frauen äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend selbstbestimmten Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung“, weiß Primar Peter Stumpner, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Das LKH Rohrbach setzt daher seit einiger Zeit verstärkt auf eine hebammenorientierte Geburt.
Geburt in angenehmen Ambiente
In einer familiären Atmosphäre und in einem ansprechenden Ambiente können sich die schwangeren Frauen in ihrem ganz eigenen Tempo auf das bevorstehende Ereignis Geburt einlassen. Intensiv betreut werden sie dabei in erster Linie durch das engagierte Hebammenteam des Hauses. „Verläuft die Geburt normal und komplikationsfrei, so tritt die Medizin in unserem Haus ganz bewusst in den Hintergrund. Es ist uns wichtig, dass die entbindenden Frauen die Möglichkeit erhalten, ihre ureigene Stärke zu erfahren und zuversichtlich alle Phasen der Geburt zu durchleben“, betont die leitende Hebamme Reinhilde Kasper.
Beste medizinische Versorgung
Eine gute Planung im Vorfeld und vielfältige Möglichkeiten zur Information und Geburtsvorbereitung – das LKH Rohrbach legt neben einer liebevollen Begleitung während der Geburt auch viel Wert auf eine umfassende medizinische Betreuung während der gesamten Schwangerschaft sowie in der ersten Zeit mit dem eigenen Kind. „Unser gesamtes geburtshilfliche Team arbeitet intensiv zusammen, um die medizinischen Handlungs- und Betreuungsabläufe so optimal wie möglich zu gestalten“, so Primar Stumpner. Auch nach der Geburt kümmern sich die Mitarbeiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe um die Mütter und ihre Babys. Ein Beispiel ist etwa die wöchentlich angebotene Stillambulanz, die unter der Tel. 0664/5734 307 erreichbar ist.
Buben hatten die Nase vorn
2017 wurden im Rohrbacher Spital 322 Buben und 270 Mädchen entbunden. Geburtenstärkste Monate war der Oktober mit 60 Geburten sowie der November mit 58 Babys. Die Namenshitliste bei den Buben führten Jakob, Jonas und Maximilian an. Besonders beliebt bei den Mädchen waren Lena, gefolgt von Magdalena und Marie.


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