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BEZIRK ROHRBACH. Deutlich zurückgegangen ist in Oberösterreich die Zahl der Verkehrstoten: 2017 starben 81 Menschen im Straßenverkehr, ein Jahr zuvor waren es 90. Im Bezirk Rohrbach gab es vier Tote bei Unfällen, dieses Level bleibt schon seit einigen Jahren annähernd gleich. Die Statistik zeigt außerdem, dass die Rohrbacher Autofahrer großteils sehr verkehrstreu unterwegs sind.

18 Autofahrer aus dem Bezirk Rohrbach mussten im Vorjahr den Führerschein abgeben, weil sie zu schnell unterwegs waren. Diese Zahl bleibt auf niedrigem Niveau. Foto: Weihbold

Während es in anderen Bezirken eine teilweise massive Erhöhung von Führerscheinabnahmen wegen Schnellfahrens gab, bleibt diese Zahl im Bezirk Rohrbach auf niedrigem Niveau: 18 Autofahrer mussten 2017 den Führerschein abgeben, weil sie zu schnell unterwegs waren; darunter sechs Probeführerscheinbesitzer. Im Jahr zuvor wurden 14 Führerscheine wegen Schnellfahrens abgenommen. „Das ist eine leichte Steigerung, aber kein Grund zur Dramatik“, kommentiert Valentin Pühringer von der Rohrbacher Bezirkshauptmannschaft die Statistik, „unsere Autofahrer sind mit wenigen Ausnahmen verkehrstreu unterwegs.“

Insgesamt gab es 201 Führerschein-Abgaben – aufgrund von Geschwindigkeitsübertretung, Alkohol oder Drogen am Steuer, Verlust der Verkehrstauglichkeit oder gerichtlichen Urteilen. Auch dieses Niveau bleibt seit einigen Jahren annähernd gleich.

Unachtsamkeit kostet Leben

Nicht angepasste Geschwindigkeit war eine der Hauptursachen für die tödlichen Unfälle im Vorjahr in Oberösterreich. Ebenso wie Unachtsamkeit oder Ablenkung am Steuer. Dieser Faktor ist im Vergleich zu 2016 stark angestiegen (von 18 auf 28) – in erster Linie durch Telefonieren oder Nachrichten schreiben im Auto. Da vor allem bei jungen Verkehrsteilnehmern Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung als Kavaliersdelikt gilt, wurde im Juli 2017 die Strafmaßnahme verschärft. Dieses Delikt gilt bei Probeführerscheinbesitzern als schwerer Verstoß, der zu einer Nachschulung führt.


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