Weiterer Anstieg der Temperaturen bringt Äsche in große Gefahr
BEZIRK ROHRBACH. Besonders in Österreich zeigen sich schon die Auswirkungen des Klimawandels. Hohe Wassertemperaturen und der Sauerstoffmangel in Flüssen, Bächen und Seen können auch bei Fischbeständen zu Schädigungen führen. Vor allem der Äsche im Bezirk sind diese hohen Temperaturen zu viel.

Derzeit wird in ganz Österreich eine anhaltende Hitze- und Trockenperiode verzeichnet. Das strapaziert nicht nur die Pflanzen und Felder, sondern auch die Fische haben Probleme damit. Seit Mitte Juli zeigen fast alle Gewässer niedrige Wasserstände: 70 Prozent der Messtellen verzeichnen niedrige Wasserstände.
Walter Koller, der Geschäftsführer des Fischereireviers in Rohrbach, bekommt ebenfalls die Auswirkungen der enormen Hitze zu spüren: „Das Fischen wurde eingestellt, da die hohen Temperaturen zu viel Stress bei den Fischen auslösen.“ In der Großen Mühl gibt es 17 Sonden, welche die Wassertemperatur messen: Einen Temperaturanstieg sieht man deutlich.
Bis jetzt wurde noch kein Fischsterben festgestellt, doch sollten die Temperaturen weiterhin so bleiben oder gar steigen, stellt dies eine ernsthafte Bedrohung für die Fische dar. Besonders die Äsche hält den hohen Temperaturen nicht stand.
Hoffen auf Abkühlung
Maßnahmen gegen die Erhöhung der Wassertemperatur gibt es nicht. Da die Trockenheit auch Auswirkungen auf die Felder der Landwirte und die Löschbestände der Feuerwehr hat, passiert es des Öfteren, dass Wasser aus Gewässern entnommen wird. Das bedeutet zusätzliche Bedrohung für die Fische, da die Wasserstände ohnehin schon gering sind. Das Einzige was jetzt helfen kann, ist Regen und Abkühlung.


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