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BEZIRK ROHRBACH. Ganz schön gefordert waren bzw. sind die heimischen Feuerwehren, Straßenmeistereien, Gemeindemitarbeiter ob der Schneemassen der letzten Tage. Im Gegensatz zu anderen Regionen Österreichs, die teilweise im Schnee versinken, ist man hierzulande aber mit einem blauen Auge davongekommen.

  1 / 4   Umgestürzte Bäume blockierten vor allem Güterwege und Gemeindestraßen. Die Feuerwehren standen deswegen im Dauereinsatz. Foto: FF Götzendorf

„Ja, es gibt viele Ereignisse, aber keine großen Katastrophen“, fasst Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer die letzten schneereichen Tage zusammen. Knapp 300 Einsätze mit 500 Einsatzstunden der Feuerwehren wurden gemeldet. „Betroffen waren vor allem die Hochkammlagen zwischen 700 bis 900 Meter, von Pfarrkirchen über den Hochficht bis St. Stefan und Afiesl. Hier müssen wegen des Schneedrucks und der Gefahr umstürzender Bäume immer wieder Straßen gesperrt werden und sukzessive, wenn es die eigene Sicherheit erlaubte, von den Kameraden frei geräumt werden“, berichtet Bröderbauer.

Auf den verschneiten, rutschigen Straßen mussten die Feuerwehrkameraden auch immer wieder Autos oder Lastwagen zurück auf die Straße bringen. Wobei es hier meist bei Blechschäden geblieben ist.

Kein Krisenstab notwendig

Bei den Verkehrsverbindungen liegen die größten Probleme, mit denen man im Bezirk zu kämpfen hat, bestätigt Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. Am Montag gab es noch 21 Straßensperren auf Güterwegen und Gemeindestraßen, acht Schulen hatten geschlossen, weil sie nicht erreichbar waren. „Jetzt sollte sich die Situation aber entspannen“, meint Mitterlehner. „Wir haben keinen Krisenstab eingerichtet, weil die regionalen Feuerwehren die Situation gut im Griff hatten. Wir stehen aber in Rufbereitschaft und die Lage wird laufend mit den Gemeinden abgesprochen“, bedankt sie sich bei den fleißigen Feuerwehrkameraden, den Gemeindearbeitern, Straßenmeistereien und privaten Räumdiensten.

Strom sei nur kleinräumig ausgefallen, auch Dächer mussten nicht abgeschaufelt werden, ergänzt die Bezirkschefin.

Sperren beachten

Dennoch heißt es weiterhin Vorsicht in Waldgebieten. „Sperren auf Straßen oder von Waldstücken sind gut überlegt, diese müssen unbedingt eingehalten werden“, appelliert Wilbirg Mitterlehner.


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