233 Einsätze forderten die Rohrbacher FF-Kameraden
ROHRBACH-BERG. Von den 233 Einsätzen, zu denen die 109 Kameraden der Feuerwehr Rohrbach im Vorjahr ausgerückt sind, forderte sie einer gehörig.

Im Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Anwesens in Grub war ein Brand ausgebrochen, bei dem die seltene Alarmstufe 3 ausgelöst werden musste. Wegen der Hitze und Trockenheit mussten von den insgesamt 13 Feuerwehren kilometerlange Löschleitungen verlegt werden.
Wie Kommandant Martin Wakolbinger berichtete, wurden im Vorjahr 16.785 freiwillige Stunden geleistet, gut 20.000 Kilometer wurden mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt. Größte Investition war ein 100 kVA-Stromerzeuger, mit dem das Feuerwehrhaus gegen länger andauernde Stromausfälle abgesichert ist. Um für künftige Herausforderungen gerüstet zu sein, steckten die Kameraden 4.400 Stunden in Ausbildlungen und Übungen.
Florianmedaille überreicht
Bei den Ehrungen gab es für David Höllwirth und Hubert Springer eine besonders hohe Auszeichnung: Für die langjährigen Verdienste im oö. Feuerwehrwesen erhielten sie die Florianmedaille des oö. Landesfeuerwehrverbandes III. Stufe. Weitere Ehrungen: Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Markus Kroiß und Wolfgang Veit jun., die Medaille für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Karl Lehner. Für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen wurde Johann Wiesinger mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Bronze ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen des Bezirkes in Gold wurde Thomas Mayr verliehen.
Eine Glasurkunde als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit bekamen Rotkreuz-Ortsstellenleiter Klaus Klopf und Perwolfings Ehrenkommandant Martin Eisschiel.


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