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ROHRBACH-BERG. Zumindest am Papier nimmt der Schulcampus schon mal Formen an. Hier geht es bereits in die Detailplanung, damit im Frühjahr 2020 der Baubeginn erfolgen kann.

Volksschule, Mittelschule und Sonderschule werden beim Schulcampus unter einem Dach vereint. Foto: Stadtgemeinde Rohrbach-Berg/Architekt Steiner

Mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudeteils, das direkt an die Landesmusikschule angrenzt, starten die Arbeiten am neuen Schulcampus. Dort wird vermutlich in Zukunft die Ganztagsbetreuung untergebracht, weiß Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer. „Aus den Zwängen des Denkmalschutzes heraus, wollen wir eine optimale Lösung finden“, ergänzt er.

Anschließend werden Poly- und Turnsaal-Trakt abgerissen, der restliche Teil bleibt erhalten und wird grundlegend saniert. „Wenn alles glatt geht, sind Herbst 2023 oder Frühjahr 2024 realistische Zeiträume für die Fertigstellung“, sagt der Ortschef, der bei diesem Projekt besonders die gute, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit hervorhebt. Schule, Gemeinde, Architekten, Generalübernehmer arbeiten gemeinsam an einer guten Lösung, um Volksschule, Mittelschule und die Sonderschule unter einem Dach zusammenzubringen. Die Polytechnische Schule wird im neuesten Teil der Volksschule ein neues Zuhause bekommen.

Guter Austausch

Gut betreut durch die Gemeinde fühlen sich auch Mittelschul-Leiter Dirk Andreas und seine Lehrerkollegen. „Seit Anfang an stehen alle hinter diesem Projekt, das wird eine Gesamtlösung für die Zukunft“, ist er überzeugt. Regelmäßig gibt es Besprechungen mit Architekt Gerald Anton Steiner und Fachleuten, in denen Lehrer ihre Wünsche einbringen können. „Nächster Schritt wird die Planung der Einrichtung, um die Lernräume bestmöglich nutzen zu können. Dabei geht es auch um die Turnsaalplanung oder die Küchenplanung“, erklärt der Schulleiter.

Chaos vor der Schule vermeiden

Zudem soll eine Lösung für den täglichen Schülertransport gefunden werden: „Jeden Tag kommen rund 400 Kinder und Jugendliche zur Schule. Wir müssen uns anschauen, wie wir ohne Chaos vor dem Schulgebäude auskommen – etwa mit einer Elternhaltestelle. Denn jedes Auto ist eine Gefahrenquelle“, sagt Dirk Andreas.

Stadt im Aufwind

Neben diesem Bauvorhaben läuft in Rohrbach-Berg das Großprojekt Kinder-Rehazentrum, das kurz vor Fertigstellung ist. Außerdem sollte bald auch die Finanzierung für das Bezirkshallenbad auf die Beine gestellt werden können. „Wir sind eine Stadt mit hoher Lebensqualität, in der sich viel tut und sich viel entwickeln wird“, zeigt Bürgermeister Andreas Lindorfer auf. Er weist damit auch auf Firmenansiedlungen hin, auf den Bau von neuen Wohnhäusern und das Seniorenwohnprojekt „Teichresidenzen“, das „die Altenbetreuung der Zukunft sein könnte.“


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