Ashraya-Initiative in Nöten: Soroptimistinnen helfen beim Helfen
ROHRBACH-BERG. Bildung und Gesundheit sind ein Schwerpunkt für die Soroptimistinnen. Deshalb greifen sie auch Julia Neubauer bei ihrem Straßenkinderprojekt in Indien unter die Arme.

Die finanzielle Situation für die „Ashraya Initiative for Children“ ist im heurigen Jahr schwieriger denn je. Die Rohrbach-Bergerin Julia Neubauer, die das Projekt vor 15 Jahren mitbegründet hat, erklärt: „Leider fehlen für das kommende Schuljahr noch Fördermittel. Denn die indische Regierung setzt das verabschiedete Spendengesetz nicht durch und viele der existierenden indischen Sponsoren sind wieder abgesprungen. Die Firmen müssten per Gesetz 2 Prozent ihres Profits spenden; viele machen das leider nur, wenn es bei Nichteinhalten eine Strafe gibt.“
Treue Förderer
Die Soroptimistinnen aus dem Rohrbacher Land unterstützen seit mehreren Jahren dieses Programm, mit dem Straßen- und Slumkinder einen Zugang zu Schulbildung und medizinischer Versorgung erhalten. Für sie war klar, Julia Neubauer auch jetzt rasch zu helfen, damit für die Kinder weiterhin eine qualitative Ausbildung gesichert ist.
Qualität erhalten
Der Projektbetreiberin ist es ein großes Anliegen, die Schulgebühren, Schulmaterialien und die wichtigsten Lehrergehälter weiterhin bezahlen zu können und auch Mahlzeiten sowie medizinische Versorgung für die Kinder nicht einstellen zu müssen. „Momentan gibt es ein wirklich großartiges, hochmotiviertes Team in Pune und den Kindern geht es soweit gut und sie machen super Fortschritte“, will Neubauer die Qualität des Projektes so gut wie möglich erhalten.


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