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Polizeipräsenz sorgt für Sicherheit: Rohrbachs neuer Bezirkskommandant über Ziele und Herausforderungen

Martina Gahleitner, 22.01.2020 04:00

ROHRBACH-BERG. Seit fast drei Monaten ist Martin Petermüller oberster Polizeichef im Bezirk Rohrbach – und damit in einem Bezirk, in dem die Sicherheitslage keinen Grund zur Besorgnis gibt.

Martin Petermüller ist neuer Bezirkspolizeikommandant in Rohrbach. Foto: Fellhofer
Martin Petermüller ist neuer Bezirkspolizeikommandant in Rohrbach. Foto: Fellhofer

„Als Polizist hat man mit vielen Facetten des Lebens zu tun und auch hier gibt es alles Mögliche an gerichtlich strafbaren Handlungen. Aber die Kriminalitätsrate im Bezirk ist sehr gering und nicht vergleichbar mit jener im Zentralraum“, sagt Rohrbachs Bezirkspolizeikommandant. „Unsere Leute sind bemüht, Delikte so schnell und so gut wie möglich aufzuklären oder gleich zu verhindern.“ In erster Linie soll Polizeipräsenz mögliche Täter abschrecken.

Personell gut aufgestellt

Da trifft es sich gut, dass die Rohrbacher Polizei mit sieben Dienststellen personell „gut aufgestellt“ ist. Auch wenn künftig Herausforderungen warten: „Es gibt einige Kollegen aus dem Bezirk, die anderswo Dienst machen. Wir sind bestrebt, dass diese zurückkommen. Aber in den nächsten drei, vier Jahren werden viele in Pension gehen, deshalb brauchen wir auch junge Polizeibeamte.“

Erstrebenswerter Beruf

Martin Petermüller bricht bei dieser Gelegenheit gleich eine Lanze für den Polizeiberuf: Er sei vielfältig, interessant, herausfordernd und es sei „auf jeden Fall erstrebenswert, zur Polizei zu gehen“, meint der Bad Leonfeldner, der zuvor als stellvertretender Bezirkskommandant in Freistadt tätig war.

Drogendelikte und Cybercrime nehmen zu

Gefordert sind die Rohrbacher Beamten bei Alkohol- und Drogenlenkern, vor allem auf der stark frequentierten B127. Dazu wird der Bezirk mit einem Speichelvortestgerät ausgerüstet, um den Verdacht einer Beeinträchtigung feststellen zu können. Außerdem werden Beamte speziell auf Drogen geschult. Weil Drogendelikte im ganzen Land offensichtlich mehr werden, leistet die Polizei Präventionsarbeit in den Schulen. Im Steigen sind auch die Cyber-Kriminalität und Betrugsversuche übers Internet oder Telefon. Petermüller: „Auch wenn wir laufend davor warnen, fallen leider immer wieder Leute auf diese Betrüger rein.“


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