Jäger stellen sich auf Rückkehr der Wölfe ein
BEZIRK ROHRBACH. Man hört aktuell wieder häufiger, dass Wölfe durch Wälder und Wiesen streifen. Aber wie schauts bei uns im Bezirk aus? Darüber haben wir mit Bezirksjäger Martin Eisschiel gesprochen.

„Aus derzeitiger Sicht, ist die Situation mit dem Wolf bei uns noch nicht tragisch“, schildert Bezirksjäger Martin Eisschiel die Situation im Bezirk Rohrbach. Es gibt zwar hin und wieder Sichtungen, da weiß man aber nicht, ob es tatsächlich ein Wolf ist, oder vielleicht doch ein Fuchs oder ein Tschechoslowakischer Wolfhund – die den Wölfen sehr stark ähneln. „Dass sich im Böhmerwald einer aufhält, wissen wir ganz sicher, aber der stellt momentan keine Gefahr dar“, weiß der Bezirksjäger. Laut Eisschiel rechne man aber in den nächsten Jahren damit, dass immer mehr Wölfe in den Bezirk zurückkehren. „Wir bereiten uns schon jetzt darauf vor“, so der Bezirksjäger abschließend.
Wildtierrisse melden
Im heurigen Jahr wurde bei zwei Wildtierrissen in Oberösterreich der Wolf als Verursacher festgestellt. Im Jänner im Bezirk Steyr-Land und im Mai im Bezirk Kirchdorf. Wildtierrisse sollten unbedingt gemeldet werden. Sie lösen zwar keine Entschädigungszahlung aus, helfen aber, ein korrektes Bild vom aktuellen Wolfsbestand zu erhalten“, informiert Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Bei gemeldeten Nutztierrissen erfolgt in jedem Fall eine Untersuchung durch einen der Wolfsbeauftragten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden