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BEZIRK ROHRBACH. Das schöne Wetter und die Ausgangsbeschränkung ist für Hobbygärtner ein passender Zeitpunkt, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Wie man unfallfrei durchs Gartenjahr kommt, verrät Verena Lüthje, Fachärztin für Unfallchirurgie vom Klinikum Rohrbach.

Um das Garteln unfallfrei genießen zu können, gibt Unfallchirurgin Verena Lüthje hilfreiche Tipps. Foto: Juice Flair/shutterstock.com

Verena Lüthje weiß, wo die Gefahren lauern und wie Verletzungen vermieden werden können. „Stürze zählen zu den häufigsten Unfällen im Garten. Insbesondere Stürze von Leitern enden oft mit Knochenbrüchen, vor allem Unterschenkel sowie Hand- und Fußgelenke sind betroffen. Auch schwere Kopfverletzungen sind bei dieser Art von Unfall keine Seltenheit“, weiß Lüthje. Schlampige Vorbereitung, rutschige oder morsche Sprossen und ein schiefer Untergrund sind die Hauptursachen für Unfälle mit Leitern. Deshalb sollten nur stabile Leitern mit rutschhemmenden Sprossen und Gummifüßen verwendet und auf ebenem Boden aufgestellt werden.

Richtiger Umgang mit Gartengeräten

Auch Verletzungen mit scharfen oder spitzen Gartengeräten gehören zu den häufigen Verletzungen der Hobbygärtner. Viele Arbeiten gehen routiniert und automatisch von der Hand. Doch hier ist Konzentration angesagt. Gartenhandschuhe schützen vor kleineren Verletzungen. Eine Schutzbrille sollte beispielsweise beim Rasenmähen getragen werden, damit man keine Äste oder Steine ins Auge bekommt. „Flipflops sind für die Gartenarbeit ungeeignet. Sie bieten keinen Schutz vor herabfallenden Gegenständen undgeben den Füßen auf schrägen Hängen keinen Halt“, weiß die Unfallchirurgin. Spätestens wennPlastiksandalen nass werden, wird der Rasen zur Rutschpartie. Festes Schuhwerk mit Profilsohle ist daher auch bei leichten Gartenarbeiten ein Muss. „Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen könnenim Garten Unfälle passieren. Für kleinere Verletzungen sollte immer ein voll ausgestatteterVerbandskasten in Reichweite sein“, rät Verena Lüthje abschließend.


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