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BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Kein Westring wäre für die Gegner des Projektes die beste und günstigste Klimaschutzmaßnahme.

Ob der Westring die Stauprobleme vor den Toren von Linz lösen kann, ist fraglich. Foto: Weihbold
Ob der Westring die Stauprobleme vor den Toren von Linz lösen kann, ist fraglich. Foto: Weihbold

Während in Paris bei der Klimakonferenz von 195 Staaten ein Abkommen gegen die Erderwärmung beschlossen wurde, warnt die Initiative „Verkehrswende jetzt!“ vor dem Klimakiller Westring: „Das Monsterprojekt bringt massiv zusätzlichen Autoverkehr nach Linz und steigert den Kfz-Anteil enorm. Mit dieser Autobahn mitten durch Linz drohen die Emissionen für die nächsten Jahrzehnte massiv anzusteigen“, heißt es in einer Aussendung.

Auch Grüne-Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz, selbst Pendlerin aus Rohrbach-Berg und auf das Auto angewiesen, sieht im Westring keine Lösung für die tägliche Stauproblematik. „Diese kann nur im Ausbau und der Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs liegen. Mit dem Uraltprojekt Westring verlagern wir nur den Stau in Richtung Auf- und Abfahrten. Auch die zusätzliche Belastungen für Puchenau und Ottensheim oder die noch längeren Stauzeiten auf dem Nachhauseweg werden komplett negiert“, sagt Schwarz. Für sie führt der Westring in eine Sackgasse.


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