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ROHRBACH-BERG. Vor dem Tag der Arbeit begeht die Volkshilfe Oberösterreich den Tag der Arbeitslosen. In Rohrbach-Berg schenkten die Bezirks-Vorsitzende Ingrid Groiß und ihr Team Erdäpfelsuppe aus und zeigten sich mit diesem bewusst einfachen Gericht solidarisch mit arbeitslosen Menschen. 

Der Bezirksverein der Volkshilfe in Rohrbach-Berg mit Ingrid Groiß an der Spitze, zeigte sich am 30. April solidarisch mit Menschen die arbeitslos sind. Foto: Volkshilfe

Aktuell sind knapp 400.000 Menschen in Österreich arbeitslos gemeldet, allein in Oberösterreich sind es 36.500 Menschen. Jeder dritte Arbeitslose ist über 50 Jahre alt. „Die Wirtschaft boomt, doch von diesem Aufschwung profitieren längst nicht alle Menschen. Im Gegenteil. Gekürzt wird im Budget 2018/19 bei Langzeitarbeitslosen Menschen, die gerade jetzt besonderer Unterstützung bedürften, geflüchteten Menschen und Ausbildungsangeboten für junge Menschen“, so Groiß.

Forderung Mindesteinkommen

Die Volkshilfe fordert unter anderem vermögensbezogene Steuern, ein Mindesteinkommen bei einem Vollzeitjob von 1500 Euro und will, dass Qualifizierungs- und Wiedereinstiegsprogramme erhalten bleiben.

 “Gerade jetzt, in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs, muss es sich ein Land wie Österreich leisten können, arbeitslose Menschen zu unterstützten und jedem eine Chance zu geben“, sagt Groiß. Sie findet auch klare Worte zum Thema Null-Defizit: „Kein arbeitsloser Mensch profitiert von der schwarzen Null im Budget. Diese Menschen müssen wir jetzt unterstützen und sie vom Abstellgleis in die Mitte der Gesellschaft holen.“


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