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ROHRBACH-BERG. Elektromobilität als Mobilitätsform der Zukunft, die eigentlich unaufhaltbar ist, rückte bei einer Informationsveranstaltung im Centro in den Mittelpunkt.

Probefahrt mit dem Tesla und vielen anderen Elektroautos Foto: Gahleitner
  1 / 7   Probefahrt mit dem Tesla und vielen anderen Elektroautos Foto: Gahleitner

Als die Firma ÖkoFen im Frühjahr ihre Dienstwagenflotte auf Elektroautos umgestellt hat, haben sich auf Anhieb gleich 25 interessierte Mitarbeiter gemeldet. Das zeigt, dass Elektromobilität gefragt ist. Mehr über diese alternative Mobilität erfuhren die Besucher am Samstag, als viele Modelle, viele Marken beim Centro auf einem Fleck zur Probefahrt bereit standen. Ausgestellt von regionalen Unternehmen und auch darüber hinaus. „Dass bei fast allen jetzt die Akkus leer sind, ist ein Zeichen, dass das Angebot gut angenommen wurde“, resümiert Johannes Großruck von der Klima- und Energiemodellregion, die gemeinsam mit dem Lebensraum Donau-Ameisberg die Veranstaltung organisiert hat.

Reichweite kein Problem

Weil zum Thema viele Gerüchte kursieren, wurde auch gleich mit diesen aufgeräumt. So tut sich etwa bei den Batterien extrem viel, informierte Christiane Essl vom Kompetenzzentrum „das virtuelle Fahrzeug“: „Vor eineinhalb Jahren haben wir Batteriezellen mit 37 Amperestunden getestet, jetzt haben diese 60 Amperestunden. Reichweite wird bald kein Thema mehr sein“, ist sie überzeugt. 99 Prozent der Materialien einer Batterie könnte man übrigens recyceln. Andreas Dangl, Geschäftsführer von Futuredriving, bestätigte diesen Trend: „Ich habe selten so eine gute technologische Entwicklung gesehen, auch bei den Akkus. Das ist einfach grenzgenial.“

Laden zu Bestkonditionen

Damit auch das Laden klappt, verhandelt der Elektromobilitätsclub Österreich gerade mit den Ladeinfrastrukturanbietern über eine Einkaufsgemeinschaft. Präsident Bernhard Kern: „ Ziel ist es, mit einer Karte bei jeder Ladestation zu Bestkonditionen laden zu können.“ Für ihn ist Elektromobilität „Teil der neuen Mobilität“. Ob genug Strom dafür da ist, wusste Martin Jaksch-Fliegenschnee von der IG Windkraft: „Wenn die Hälfte der Autos, die in Österreich unterwegs sind, elektrisch fahren würden, bräuchte man um acht Prozent mehr Strom. Aber die Umstellung auf erneuerbare Energieerzeugung müsste viel schneller vorangehen.“


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