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ROHRBACH-BERG. Junge Linke sehen Hausaufgaben als ungerecht, unnötig belastend und überholt. Sie fordern deshalb die dringende Abschaffung, denn zu Hause soll der Ort der Entspannung sein.

Die Jungen Linken mit Aktivist Lorenz Winkler fordern das Aus der Hausaufgaben. Foto: Junge Linke
Die Jungen Linken mit Aktivist Lorenz Winkler fordern das Aus der Hausaufgaben. Foto: Junge Linke

„Aus welcher Familie du kommst, hat massive Auswirkungen auf deine Schullaufbahn und lässt die Arm-Reich-Schere weiter auseinanderklaffen“, sagt der Junge Linke-Aktivist Lorenz Winkler aus St. Peter und begründet damit den jetzigen Vorstoß. Kinder kämen ohnehin bereits voll ausgelastet von der Schule nach Hause. „Viele davon haben nicht einmal einen Schreibtisch zu Hause, geschweige denn Eltern, die sie bei Hausaufgaben unterstützen könnten oder die Möglichkeit auf Nachhilfe“, zeigt der Petringer auf. Solche Barrieren werden laut Winkler Kindern aus ärmeren Familien in den Weg gelegt, während Kinder mit reicheren Eltern bessere Schulen besuchen und Nachhilfe nehmen können.

Feierabend nach der Schule

Daher fordern die Jungen Linken Oberösterreich als ersten Schritt das sofortige Aus für Hausaufgaben. Generell setzen sie sich mit der Problematik „Ungerechtes Bildungssystem“ auseinander. „Insgesamt brauchen wir dringend eine sozial gerechte Schule“, ergänzt Junge Linke-Landessprecher Ralf Schinko. Schüler würden dabei rundum versorgt und am Ende des Tages befreit in den Feierabend entlassen was auch weitaus stressfreier für Eltern ist.


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