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BEZIRK ROHRBACH. Die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt und der Fachkräftebedarf der Wirtschaft waren Schwerpunktthemen beim ersten Gespräch zwischen dem neuen WK-Obmann Andreas Höllinger und AMS-Leiterin Doris Steiner.

WK-Bezirksobmann Andreas Höllinger (r.) und WK-Bezirksstellenleiter Klaus Grad diskutierten mit AMS-Leiterin Doris Steiner über die aktuelle Arbeitsmarktsituation. Foto: WKO

Beide Organisationen wollen optimal zusammenarbeiten und den Bezirk mitgestalten. Dieser zeichnet sich seit Jahren durch eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Österreichs aus. Außerdem hat der Bezirk Rohrbach eine der kürzesten Vermittlungsdauern, wie Doris Steiner berichtet. „Das liegt nicht zuletzt an den Rohrbachern und ihrer positiven Einstellung zur Arbeit“, stellt die AMS-Leiterin den Arbeitssuchenden generell ein gutes Zeugnis aus.

Fachkräftemangel ist überall spürbar

Spürbar ist in allen Branchen der steigende Fachkräftemangel. „Der Mangel an qualifizierten Facharbeitern ist nicht zuletzt ein Resultat der sich laufend verändernden Arbeitswelt“, sagt Andreas Höllinger, der etwa auch einen zunehmenden Wunsch nach Teilzeitarbeit erkennt. Dieser Trend sei allerdings nicht unproblematisch: „Insbesondere Frauen sind später von den finanziellen Nachteilen in der Pension betroffen“, macht der WK-Obmann deutlich.

Gemeinsam will man die Arbeitsmarktsituation im Bezirk aktiv mitgestalten. Gelegenheiten zur engen Zusammenarbeit gibt es genug, unter anderem ist die Wirtschaftskammer ebenso wie die Arbeiterkammer im Beirat des AMS vertreten.


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