Arnreiterin Karin Azesberger ist neue Faustball-Teamchefin

Onlineredaktion Tips Tips Redaktion Onlineredaktion Tips, 01.10.2022 08:16 Uhr

ARNREIT. Mit Veränderungen im Trainerstab der Frauen und Männer Nationalteams beginnt Faustball Austria ab 1. Oktober die Vorbereitungen für die internationale Saison 2023. Bei den Frauen übernimmt vor der anstehenden Heim-EM Karin Azesberger von der Union Arnreit. Sie folgt Michael Reisenberger als Nationalteam-Trainerin nach. Das Männerteam startet mit Siegfried Simon als Nachfolger von Martin Weiß in die Vorbereitung für die WM in Mannheim.

Nach den verpassten Medaillen bei den World Games 2022 startete Faustball Austria mit allen Beteiligten eine Bestandsaufnahme, um die Nationalteams angesichts der bevorstehenden Großereignisse wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Im Zuge der Diskussionen haben sowohl Reisenberger als auch Weiß angeboten, ihre Posten zur Verfügung zu stellen.

„In sehr konstruktiven Gesprächen, sowohl mit Funktionären und Trainerteams, als auch mit den Spielerinnen und Spielern, haben wir die aktuelle Situation kritisch hinterfragt und uns Gedanken gemacht, wie wir mit unseren Nationalteams – die ja beide amtierende Vizeweltmeister sind – wieder an die Erfolge der jüngeren Vergangenheit anschließen können“, erklärt der für die sportlichen Agenden verantwortliche Faustball Austria Vizepräsident Peter Oberlehner den Erneuerungsprozess. „Im Zuge der Diskussionen haben die beiden Nationalteamtrainer angeboten, ihre Ämter zur Verfügung zu stellen. Nach reiflicher Überlegung hat der Vorstand von Faustball Austria beschlossen, diese Angebote anzunehmen“, so Oberlehner.

Erfahrene Trainerin

Mit Karin Azesberger und Siegfried Simon konnten erfahrene Personen für die vakanten Teamchefposten gewonnen werden. Die 55-fache Internationale nahm als Spielerin an insgesamt neun Großereignissen teil und holte dabei unter anderem einen Vizeweltmeistertitel und drei EM-Goldmedaillen. Als Trainerin sammelte Azesberger neben ihrer Vereinstätigkeit in Arnreit bereits Erfahrungen bei der Betreuung des Frauen-Zukunftskaders. Simon bestritt 60 Länderspiele und acht Großereignisse für Österreich und holte 2007 den Weltmeistertitel. Unter seinem Vorgänger Weiß war er schon als Co-Trainer im Nationalteam tätig, in der Bundesliga betreute er das Team von Urfahr.

„Wir bedanken uns bei Michael Reisenberger und Martin Weiß für die großartige Zusammenarbeit und die erreichten Erfolge! Gleichzeitig sind wir froh, auch in der Nachfolge wirkliche Kapazunder und Experten präsentieren zu können, die den Weg mit uns weitergehen“, meint Oberlehner. „Wir freuen uns, mit neuer Motivation und neuer Dynamik in ein Jahr mit Heim-EM bei den Frauen und WM bei den Männern zu starten!“

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