Eine Anerkennung für eine Arbeit, die meist im Verborgenen bleibt
ROHRBACH-BERG. Der 34. Kulturpreis von Stadtgemeinde Rohrbach-Berg und Raiffeisenbank Region Rohrbach ging an Autorin Karin Kehrer.

In Krisenzeiten wie diesen ist es umso wichtiger, ab und zu in fremde Welten einzutauchen und alles andere um sich herum zu vergessen. Das betonten Raiffeisen-Hausherr und Geschäftsleiter Ludwig Kapfer und Bürgermeister Andreas Lindorfer bei der Begrüßung der Gäste, allen voran der Geehrten Karin Kehrer mit ihrem Mann Rudolf, im Festsaal der Raiffeisenbank Rohrbach. Mit ihren mittlerweile 13 erschienen Werken, aber auch ihrer regen Mitarbeit in der Stadtgemeinde, unter anderem als Vorstandsmitglied des Kulturvereins KIM und leidenschaftliche Sängerin im Rohrbacher Kirchenchor, ist Kehrer eine wichtige Stütze für das kulturelle Leben in der Stadt.
Der Weg zur Autorin
In der Laudatio zeigte KIM-Obfrau Maria Hauer auf, wie Karin Kehrer überhaupt zum Schreiben kam: „2002 hat sie einen Fantasyroman gelesen, der sie dazu inspirierte, selbst zu schreiben.“ Es folgten erst Kurzgeschichten, dann 2011 eine erste Geschichtensammlung und später Fantasybücher und ihre jüngsten Erfolge, die sogenannten „Cornwall-Krimis“, von denen bereits drei Teile erschienen sind und der nächste namens „Todesschrecken hinter Gartenhecken“ im Frühling 2023 herauskommen soll. Ein weiterer Fantasyroman aus ihrer Feder wird demnächst vorgestellt.
Kopf voller Geschichten
Groß war die Freude bei der frischgebackenen Kulturpreisträgerin: „Als ich den Anruf von Kulturstadtrat Roland Straußberger bekam, dass mir diese Ehre zuteil werden soll, war ich sprachlos und das gibt es bei mir nicht oft. Ich habe den Kopf aber immer voller Geschichten und dieser Kulturpreis ist eine Anerkennung für eine Arbeit, die meist im Verborgenen bleibt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden