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Reinhold Aumaier veröffentlichte letztes Werk

Martina Gahleitner, 20.02.2023 15:41

LEMBACH. Der druckfrisch vorliegende zweite Teil der Aphorismen-Sammlung von Reinhold Aumaier ist zugleich sein letztes Werk.

Reinhold Aumaier beschließt sein literarisches Schaffen. (Foto: Gahleitner)
Reinhold Aumaier beschließt sein literarisches Schaffen. (Foto: Gahleitner)

„Nach mir die Sinnflut“ beinhaltet niedergeschriebene Gedanken, Einfälle, Wortspiele, die der Lembacher in den vergangenen zehn Jahren gesammelt hat. Es ist quasi die Fortsetzung des vor zwei Jahre erschienenen Werks „Im Schatten wird man klug.“ Kurz und abgründig bringt Aumaier Missstände zu Papier, erzählt von Tiefen und Untiefen des Zwischenmenschlichen, setzt sich mit sozialen Medien auseinander und mit Spielarten der Künstlerfigur oder reflektiert den Alltag zwischen Himmel und Irdischem. „Es müsste wenn schon mit dem Teufel zugehen, gäbe es einen 'Gott'“, schreibt er in einem seiner Aphorismen oder auch: „Wo Vergötterung, ist Entmenschlichung ganz nah“. Denn für Reinhold Aumaier zählt nur, was der Mensch für Menschen tut – im Guten wie im Bösen. „Die Religionsfreiheit war ein Fortschritt. Aber der nächste Schritt wäre die Freiheit von Religionen.“

Lesung im Stifterhaus

Der fast 70-jährige Literat, Musiker und Bildende Künstler beschließt mit diesem 27. Buch sein Schaffen. „Die größte Kunst überhaupt ist es, aufhören zu können“, meint er. Ein letzter öffentlicher Auftritt wird noch folgen: Am 11. Mai liest er im Stifterhaus in Linz aus seinem Werk.

„Nach mir die Sinnflut“ ist mit persönlicher Widmung direkt bei Reinhold Aumaier in Lembach erhältlich (Tel. 0676 7331351) sowie in der Rohrbacher Buchhandlung Frick und im Klever Verlag.

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