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SCHÖNEGG/VORDERWEISSENBACH. Einen „frommen Wunsch“ hat der scheidende Schönegger Bürgermeister Peter Pagitsch für das neue Jahr in Sachen Nachnutzung des Gemeindeamtes: Das geplante überregionale Kinderbetreuungszentrum soll schon mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im Herbst in Betrieb gehen.

Peter Pagitsch vor dem Amtsgebäude, das einer sinnvollen Nachnutzung zutgeführt wird.
Peter Pagitsch vor dem Amtsgebäude, das einer sinnvollen Nachnutzung zutgeführt wird.

Das Amtsgebäude, das übrigens genau auf der Gemeindegrenze von Afiesl und Schönegg steht, beherbergt neben dem Gemeindeamt auch den Kindergarten Afiesl-Schönegg. Mit dem Ende der Verwaltunsgemeinschaft ab 1. Jänner – Schönegg wird nach Vorderweißenbach eingemeindet – verwaist das Gemeindeamt, da alle Mitarbeiter nach Vorderweißenbach übersiedeln und die Gemeinde Afiesl künftig von St. Stefan aus mitverwaltet wird.

Zusätzliche Gruppen

Die frei werdenden Räumlichkeiten sollen sinnvoll nachgenutzt werden. Das Gebäude wird zu einem überregionalen Betreuungszentrum für Kinder ausgebaut. Es soll eine Krabbelgruppe installiert werden, die durch Tagesmütter betreut wird. Außerdem erhält der Kindergarten eine zusätzliche Gruppe, da heuer bereits einige Kinder abgewiesen werden mussten.

Puffer für volle Kindergärten

„Die Gemeinden Afiesl und Schönegg werden das Zentrum weiterhin für die Betreuung ihrer Kinder bis sechs Jahre nutzen. St. Stefan, Helfenberg und Vorderweißenbach haben bereits signalisiert, dass sie ihre unter Dreijährigen wie bisher schon bei Bedarf dort betreuen lassen wollen. Außerdem soll die zusätzliche Kindergartengruppe als Puffer für die umliegenden Gemeinden dienen. Falls die dort installierten Gruppen zu voll werden, können im neuen Betreuungszentrum die überschüssigen Kindergartenkinder einen Platz bekommen“, erklärt Peter Pagitsch.

Betreiben will dieses die neue Großgemeinde Vorderweißenbach, die auch die Finanzierung übernimmt. Einen großen Teil der Kosten wird das Land Oberösterreich tragen. Die Adaptierungs- und Teilsanierungs-Maßnahmen schlagen mit etwa einer halben Million Euro zu Buche.

Bessere Rahmenbedingungen

Wie bereits erwähnt, werden schon jetzt in Schönegg Kinder aus allen fünf Gemeinden durch Tagesmütter betreut. Das neue Zentrum soll die Rahmenbedingungen aber wesentlich verbessern.


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