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ST. MARTIN. Mit einem Verkaufsstand im Voi sammelt Eva Aufreiter Geld für ihr Hilfsprojekt in Uganda.

Alleinerziehende Mütter aus dem Hilfsprojekt in Uganda haben mit Hilfe von Mikrokrediten Verkaufsstände am Straßenrand errichtet, Gemüse angebaut oder Schweine gezüchtet, um sich somit selbst ein Einkommen zu schaffen. Die Corona-Krise ist aber ein schwerer Dämpfer für die Frauen. Foto: Hope4Uganda

Zu Jahresbeginn hat die Lehrerin aus St. Martin ihr Projekt auf neue Beine gestellt und gemeinsam mit Gerlinde Barth den Verein „Hope4Uganda“ gegründet. Sie haben Familien während der Corona-Krise mit Lebensmitteln unterstützt, außerdem wurden eine kleine Hühner- und Schweinezucht angelegt und Gemüsepflanzen auf dem Dach gezogen, um die Versorgung weiterhin sicherzustellen.

Kein Einkommen

„Corona trifft die Menschen hart“, weiß Eva Aufreiter: „Drei Monate gab es einen strengen Lockdown und totalen Stillstand. Das hieß auch: kein Einkommen, auch die kleinen Gelegenheitsjobs waren von einem Tag auf den anderen weg.“ Ihre Schützlinge sind besonders betroffen: „Am Stadtrand, wo sich unser Projekt befindet, gibt es kaum Felder, um sich selbst zu versorgen. Und es werden hier keine Hilfsprogramme von der Regierung ausgeschüttet“, berichtet die Mühlviertlerin.

Auch alle Schulen mussten schließen und bleiben bis Ende Jänner 2021 zu. Damit fallen für die Kinder aber auch die regelmäßigen Mahlzeiten weg.

Verkaufsstand bei Konzert

Hope4Uganda leistet Hilfe, so weit dies möglich ist. Deshalb gibt es am 6. November im Kulturlokal Voi in St. Martin einen Verkaufsstand mit vielen selbstgenähten Produkten und Köstlichkeiten aus der Küche. Anlass dafür ist das Konzert des international gefragten Multi-Perkussionisten Christoph Sietzen (www.voikultur.at).

Freitag, 6. November, ab 19 Uhr im Voi, St. Martin

hope4uganda.jimdosite.com


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