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HASLACH. Das Gesicht der Großen Mühl bei der Haslacher Kranzling wird sich im Winter für anstehende Instandhaltungsarbeiten stark verändern. Der Wasserpegel bei der Freizeitanlage wird für die Arbeiten wieder auf sein natürliches Niveau abgesenkt.

Foto: Heinz Hehenberger
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Dank einer kleinen Wehranlage, die die Große Mühl bei der Kranzling anstaut, kann die beliebte Freizeitanlage zum Baden genutzt werden. „Eigentlich ist das Flussbett dort viel seichter. Für die notwendigen Arbeiten wird der Pegel im Winter heuer auf seinen natürlichen Stand abgesenkt. Das hat es schon sehr lange nicht mehr gegeben und wir sind schon sehr gespannt, wie das aussehen wird“, erzählt Haslachs Gemeindeamtsleiter Gregor Zahrer.

Ablagerungen entfernen

Weil die Strömung durch die Wehranlage abnimmt, kommt es im Flussbett zu Ablagerungen von Schlamm und anderen Schwebstoffen. Diese müssen regelmäßig ausgebaggert werden. Die letzte größere Maßnahme dieser Art liegt allerdings schon fast 20 Jahre zurück. Zahrer: „Früher war das auch etwas unkomplizierter. Naturschutz und Fischereirecht müssen berücksichtigt und entstandene Lebensräume auch erhalten werden. Deshalb sind unter anderem im Außenbogen der Kranzling Steinschlichtungen vorgesehen. Im Oberen Bereich müssen Findlinge für die Fische ins Flussbett gesetzt werden. Diese können natürlich auch von den Badegästen zum Klettern oder Sitzen benutzt werden.“

Warten auf Frost

Im Zuge der Arbeiten werden auch die Badeeinstiege wieder optimiert. Allerdings ist das gesamte Projekt an die kalte Winterzeit gebunden, informiert Zahrer: „Wir müssen warten, bis der Boden ordentlich gefroren ist, damit die notwendigen Fahrzeuge auch arbeiten können. Die ersten Arbeiten werden aber schon bald in Angriff genommen.“


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