Beispiele gelungener Inklusion: Wanderausstellung ist erst ab März zu sehen
ROHRBACH-BERG. Erst später als geplant kann die Ausstellung „Die halbe Welt in einem Dorf“ gezeigt werden. Denn Corona und der neuerliche Lockdown machen den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Ursprünglich war die Ausstellungs-Eröffung für Ende November in der Arbeiterkammer geplant, dann wurde umdisponiert auf eine Schau in öffentlichen Räumen. Jetzt allerdings zieht die Plattform IN:RO (inklusives Rohrbach) einen Schlussstrich unter die bisherigen Pläne und verschiebt die Ausstellung auf Mitte März. Wie die Präsentation dann erfolgen wird, hängt von der aktuellen Situation im Frühjahr ab. „In dieser ungewissen Zeit bleibt uns keine andere Wahl, als zu hoffen, dass dann eine vernünftige Durchführung möglich ist“, spricht Bernhard Knogler für die Gruppe IN:RO.
Besondere Beziehungen
Mit Bildern der jungen Neufeldner Fotografin Isabella Hewlett geht die ehrenamtliche Plattform erstmals in breiter Form an die Öffentlichkeit und zeigt Beispiele auf, wie Inklusion im Bezirk Rohrbach funktioniert und welche Freundschaften und Beziehungen zwischen Einheimischen und Zugewanderten entstanden sind. Das Bildmaterial wurde vom Gymnasium Rohrbach unter der Leitung von Professor Clemens Andel zu Objekten verarbeitet, bei denen in Kurzform auch Statements der abgebildeten Personen zu lesen sind.
Ausstellung soll wandern
Die Bilder sollen auf jeden Fall auch an öffentlichen Plätzen ausgestellt werden: etwa im Stadtamt, in der Bezirkshauptmannschaft, in Banken, Geschäftslokalen oder Schulen. Nach Rohrbach haben bereits einige weitere Gemeinden Interesse bekundet, die Wanderausstellung zu zeigen; auch Anfragen aus anderen Bezirken liegen vor.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden