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NIEDERWALDKIRCHEN. In einem Mini-Laden bietet Eva Niederhuber Spezialitäten aus drei Regionen an und vereint damit das Beste aus dem Südburgenland, der Südoststeiermark und natürlich dem Mühlviertel.

  1 / 2   Mit regionalen Spezialitäten bringt Eva Niederhuber den Südosten Österreichs ins Mühlviertel. Foto: Die Heimatfiliale

Die Liebe hat Eva Niederhuber von Oberdrosen nach Niederwaldkirchen geführt. So ganz kann und will sie ihre Heimat – und da zählt sie neben dem Südburgenland auch die Steiermark dazu – aber nicht hinter sich lassen, weshalb ihr die Idee eines Regionen-Ladens kam. Groß ist es nicht, das Ende des Vorjahres eröffnete Geschäft im unteren Stockwerk der Raiffeisenbank, aber die Vielfalt ist überraschend: Frisches steirisches Kürbiskernöl findet sich neben Leinöl, Hanföl oder Nudelvarianten aus dem Mühlviertel; Zotter-Schokolade neben Honig und fruchtigem Apfel- oder Birnensaft; Uhudler neben frisch gebackenem Bio-Bauernbrot. Nicht zu vergessen der steirische Reis, der sich zu einem der Bestseller entwickelt hat. Sie will damit dem bestehenden Nahversorger in Niederwaldkirchen keine Konkurrenz machen, sondern vielmehr Ergänzung sein.

Qualität, die man schmeckt

Eingekauft wird bei gut 20 „persönlich bekannten Produzenten, deren Produkte ich sehr schätze und deren Qualität man schmeckt“, verrät die Jungunternehmerin, die dabei auf Regionalität und wenn möglich auf biologische Erzeugung schaut. „Es gibt so viele großartige Hofläden und Betriebe hier im Mühlviertel, deren Angebot ich in meinem Laden gesammelt anbieten möchte“, erklärt Eva Niederhuber ihr Konzept, das sie von ihrer alten Heimat mitgebracht hat. Denn solche Bauernläden, zu denen die regionalen Bauern liefern, gibt es im Südosten Österreichs viele.

Leute kaufen bewusster ein

Die Corona-Krise hat zwar den Neustart nicht einfacher gemacht, ihr aber durchaus in die Hände gespielt. „Das Positive ist, dass die Leute bewusst einkaufen und auf Regionalität schauen“, weiß die Wahl-Mühlviertlerin, die nach ihrem Studium als technische Einkäuferin gearbeitet hat. Nach der Geburt ihres Sohnes vor zweieinhalb Jahren wollte sie sich beruflich verändern. „Der Regionen-Laden lässt sich super mit dem Kleinen vereinbaren und das Schöne daran ist, dass ich viele nette Leute kennenlerne“, freut sich Niederhuber über den gelungenen Start – und nicht zuletzt auch darüber, dass sie damit ihre Heimat bewerben kann.

Eröffnungsfeier wird nachgeholt

Die Eröffnungsfeier, die im Vorjahr nicht stattfinden konnte, soll natürlich nachgeholt werden: Geplant ist ein Gassenfest mit den Geschäfts-Nachbarn, sobald es die Corona-Situation zulässt.

Zu finden ist die Heimatfiliale in Niederwaldkirchen, Markt 21 Geöffnet ist immer Dienstag, Freitag, Samstag; Vorbestellungen für Brot, Geschenkkörbe, etc. sind jederzeit möglich. Tel. 0676/617 3506

www.dieheimatfiliale.at


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