Alle fürs Klima: Bezirksgruppe Rohrbach will Zeichen in der Region setzen
BEZIRK ROHRBACH/LINZ. Vom Volksschulkind bis zu Pensionisten: Auch aus dem Bezirk Rohrbach schließen sich immer mehr Leute der Fridays for Future-Bewegung an, weil sie sehen, wie notwendig Klimaschutz ist. Daraus ist eine eigene Bezirksgruppe entstanden.

„Der Lebensraum, so wie wir ihn kennen, liegt uns am Herzen“, begründet Klimabotschafterin Sandra Weilnböck, warum sie und viele andere sich für die Klimaschutz-Bewegung engagieren. Der 8-jährige Andreas etwa meint: „Ich wünsche mir, dass meine eigenen Kinder auch noch einen Pandabären erleben dürfen. Wenn wir nichts tun, wird die Erde noch mehr verschmutzt.“
Vom Reden ins Handeln kommen
Leider macht die Klimakatastrophe auch vor ländlichem Gebiet nicht Halt, ergänzt Weilnböck: „Gerade hier merkt man bereits erste Auswirkungen, wie Borkenkäfer- und Engerlingplagen, Dürren und Starkwetterereignisse. Fridays for Future Bezirk Rohrbach appelliert an die Politik, vom Reden ins Handeln zu kommen, denn Klimaschutz endet nicht an der Gemeindegrenze.“ Gefordert wird ein klarer, transparenter Plan, wie das 1,5 Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen erreicht werden kann. „Wichtig ist eine klare Kommunikation mit der Bevölkerung darüber, wie dringend die Lage der Klimakrise ist“, macht die St. Martinerin deutlich.
Globale Auswirkungen
Margit Wengler, durch ihre langjährigen Hilfsprojekte in Sri Lanka bekannt, kann die globalen Auswirkungen der Klimakrise aus erster Hand beobachten: „In Unawatuna ist die Klimakrise bereits seit dem Tsunami 2004 deutlich spürbar. Durch die Polschmelze verändern sich die gegebenen Meeresströmungen und die Fischereieinträge haben sich mehr als halbiert. Starke Monsune verursachen Murenabgänge, die ganze Häuser wegschwemmen. Es gibt kaum etwas zu essen. Das ist etwas, das man niemandem wünscht! Wir in den reichen Ländern dagegen haben alle Möglichkeiten, etwas zu verändern.“ Auch sie hat sich deshalb entschlossen, bei der Fridays for Future-Bezirksgruppe tätig zu werden.
Positive Beispiele aufzeigen
Was tut nun Fridays for Future Bezirk Rohrbach? Zum einen will man positive Beispiele hervorheben. Zum anderen sind verschiedene Aktionen, wie eine Kreideaktion, eine Malaktion oder Klima-Geo Cache, geplant, um junge und ältere Klimaschützer zu erreichen.
Streiken für mehr Klimaschutz
Am 24. September heißt es zudem wieder: streiken für den Klimaschutz und die Zukunft unseres Planeten. „Denn am 26. September findet die nächste Wahl statt, die wir dringend zur Klimawahl machen müssen. Es werden die Weichen für zukünftige Generationen gelegt“, betont Sandra Weilnböck (www.klimawahlen.at).


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