Schulcampus, Hallenbad und eine innovative Energielösung

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In Verbindung mit dem Neubau des Erlebnis-Hallenbads soll auch die Energieversorgung im Stadtzentrum geklärt werden.  Foto: pohl zt gmbh
In Verbindung mit dem Neubau des Erlebnis-Hallenbads soll auch die Energieversorgung im Stadtzentrum geklärt werden. Foto: pohl zt gmbh
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 22.09.2021 08:50 Uhr

ROHRBACH-BERG. Es sind einige Baustellen, die Bürgermeister Andreas Lindorfer derzeit beschäftigen. Einige laufen nach Plan, bei anderen gibt es noch Verhandlungs- und Diskussionsbedarf.

Beim Schulcampus konnten rechtzeitig vor Schulstart die Abbrucharbeiten abgeschlossen werden. „Das wollten wir wegen der großen Lärmbelästigung in den Ferien schaffen“, sagt Bürgermeister Lindorfer. Er hofft noch heuer auf einen Baubeginn für die neue Volksschule und freut sich schon auf das Gesamtergebnis: „Wir errichten eine zukunftsfitte Schulform, in der der Raum als dritter Pädagoge fungieren soll.“Der Schulbetrieb läuft in der Zwischenzeit beinahe ungestört weiter; nur mit einem Turnsaal weniger müssen die Schüler auskommen.

Die Schülerzahlen sind übrigens sehr erfreulich, nicht zuletzt aufgrund des großen Zuzugs in die Bezirkshauptstadt.

Hallenbad braucht noch GR-Beschlüsse

Nur auf dem Papier besteht bislang das Erlebnis-Hallenbad, das im Ortszentrum von Rohrbach-Berg entstehen soll. „Ziel wäre eine Auftragsvergabe im Dezember, aber dafür brauchen wir nach den Absichtserklärungen erneut die Beschlüsse in allen Gemeinderäten. Denn nicht die Stadtgemeinde baut das Hallenbad, sondern die Finanzierung tragen alle Gemeinden mit dem Land OÖ“, macht Andreas Lindorfer deutlich. „Ich werde sicher kein Versprechen zum Baubeginn abgeben, weil es nicht in meiner Hand liegt.“ Er rechnet damit, dass im Frühjahr oder Frühsommer 2022 die Bagger anrollen können.

Netz mit kalter Nahwärme

In Verbindung mit dem Neubau geht es auch um die Energieversorgung, die der Bürgermeister auf nachhaltige Beine stellen möchte. Geprüft werden derzeit eine klassische Nahwärme mit einem Hackschnitzelwerk sowie ein sogenanntes „Anergie-Netz“ mit kalter Nahwärme, mit dem sich Gebäude auch kühlen lassen. Tiefenbohrungen, Photovoltaik, Solar-Kollektoren und Wärmepumpen spielen dabei zusammen. „Wenn wir klimaneutral werden wollen, wird es in diese Richtung gehen müssen“, ist Lindorfer von dieser Form der Energiegewinnung überzeugt. Das neue Bezirkshallenbad und der Schulcampus könnten damit ebenso beheizt und gekühlt werden wie die Bundesschulen oder weitere öffentliche Gebäude im Stadtzentrum.

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