Straßenmeistereien im Bezirk Rohrbach verbrauchten deutlich weniger Streusalz als im Vorjahr

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 26.11.2021 09:00 Uhr

BEZIRK ROHRBACH. Ein Blick aufs letzte Jahr zeigt, dass in der heurigen Winterdienstsaison deutlich weniger Salz auf den Straßen im Bezirk Rohrbach verstreut wurde. Wenn der Winter dann wie angekündigt in den nächsten Tagen ins Land zieht, sind die Straßenmeistereien aber bestens gerüstet. 

Von 1. Oktober bis 24. November 2021 verstreuten die Straßenmeistereien im Bezirk Rohrbach 89 Tonnen Streusalz; 56 Tonnen von der Straßenmeisterei Lembach und 33 Tonnen von der Straßenmeisterei Ulrichsberg. Im selben Zeitraum letztes Jahr brauchte es 147 Tonnen an Streusalz. Die Straßenmeisterei Lembach verbrauchte 77 Tonnen, die Kollegen aus St. Martin 17 Tonnen und die Straßenmeisterei Ulrichsberg verstreute 53 Tonnen. Oberösterreichweit brauchte es in der heurigen Winterdienstsaison 714 Tonnen, 2020 wurden 1.118 Tonnen verbraucht.

Für Flockdown trotz Lockdown bestens gerüstet

Besonders in den höheren Lagen, wie im oberen Mühlviertel und im Salzkammergut sind aktuell noch die Haupteinsatzgebiete. Mit zunehmend sinkenden Temperaturen dehnen sich die Einsatzgebiete aber auch auf weitere Regionen aus. „Wenn die Schneeflocken fallen, braucht es fleißige Hände, um die Straßen sicher und befahrbar zu machen. Für einen Flockdown sind die Straßenmeistereien trotz Lockdown bestens gerüstet. Um für sichere Straßen sorgen zu können, werden wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Hilfsmittel und effiziente Einsatzplanungen optimal miteinander kombiniert“, sagt Landesrat Günther Steinkellner. Das Land Oberösterreich ist in ständigem Kontakt mit der Wissenschaft. So wurden in den letzten Jahren unter anderem von der TU Wien intensive Studien und Feldversuche zur Optimierung der Salzstreuung und der Schneeräumung durchgeführt. Seit Jahren ist die sogenannte Feuchtsalzstreuung mit erhöhten Soleanteilen in Oberösterreich Stand der Technik. Die flüssige Salzsole verhindert einerseits die Verwehung des Salzes während des Streuvorganges und bewirkt das Anhaften des Streustoffes auf der Straße und damit eine wesentlich längere Liegedauer im Vergleich mit Trockenstreuung.

Streusalz-Engpässe nahezu ausgeschlossen

Auch bei heftigeren Witterungen besteht keine Gefahr durch zu knappe Lagerbestände. Die Bestände an Auftausalz zur Bekämpfung winterlicher Straßenglätte sind in 108 Silos bzw. fünf Lagerhallen eingelagert. Hier befinden sich rund 32.500 Tonnen Streusalz. Durch den Einsatz eines hoch entwickeltes Silomanagementsystem, welches nicht nur alle Befüllungen und Entnahmen überwacht und richtig verbucht, sondern auch automatisch Salz nachbestellt, sind Engpässe nahezu ausgeschlossen. Sobald der Füllstand eines Silos um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch eine entsprechende Nachbestellung generiert. Innerhalb von 72 Stunden wird diese Bestellung angeliefert und der Bestand wieder voll aufgefüllt.

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