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BEZIRK ROHRBACH. Über die zunehmenden Sorgen der Jäger bezüglich der Ausbreitung des Wolfes im Bezirk Rohrbach berichtete die Tips vor wenigen Tagen (zum Bericht). Leserin Birgit Oberreiter aus Neufelden hat dieser zum Schreiben eines Leserbriefes veranlasst.

 (Foto: AB Photographie/Shutterstock.com)
(Foto: AB Photographie/Shutterstock.com)

Bezugnehmend zu Ihrem Bericht in der Tips steht mir 1. die Jammerei der Jäger und Menschen bis oben und andererseits kann ich nur dazu sagen, dass die Kühe, Schafe, Hühner... auch nicht gefragt werden, ob sie wollen, dass sie von Menschen getötet werden, um gegessen zu werden. Was auch in dem Ausmaß, wie Menschen Fleisch verzehren, sehr naturfeindlich ist. Also die Jäger, die sollen nicht immer so ein Theater machen, denn es geht ihnen ja grundsätzlich nicht um das Tier Wolf an sich, sondern um den unrealistischen und absurden Glauben, dass Wölfe gefährlich sind für Menschen und dass sie ihnen ihr Wild „wegfressen“. Wenn sie sich mal genauer damit beschäftigen würden, die Jäger, dann würden sie feststellen, dass Wölfe grundsätzlich sehr scheue Tiere sind. Jäger und Jagdhunde dringen in den immer weniger werdenden Lebensraum der Wildtiere ein. Kein Wunder, wenn sich Wildtiere da auch mal wehren. Was würden Sie sagen, wenn in Ihrem privaten Lebensraum permanent Menschen alles kaputtmachen, zerstören und zertrampeln?

Ich finde es gut, dass sich die Wölfe in unseren Breiten wieder vermehrt ansiedeln, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Und dass sie die natürliche Auslese der Wildtiere selber regulieren. Jäger handeln nur in ihre eigene Tasche, um Wild zu schießen für ihr Fleisch.Grundsätzlich braucht es keine Jäger, die Tiere abschießen. Das ist eine alte, von Männern gemachte, patriarchale Ansicht, die keine sinnvolle Grundlage hat.Die Jagd an sich gehört verboten, da dies ein reines Privatvergnügen der Jäger ist. Bezüglich sich auskennen kann ich nur sagen, dass auch all die Waldwirtschaft der vergangenen Jahrhunderte genauso sinnlos war und ist wie die Jägerei.

Es wäre schön, wenn Sie auch mal diese Seite veröffentlichen würden und nicht immer nur die Jammerei der Jäger. Es ist nur die Angstmache der Medien und Falschinformationen aufgrund Unkenntnis der Jäger, die ich immer wieder hier und in anderen Medien lese. Vielleicht informieren Sie und die Jäger sich mal bei Menschen, die sich wirklich auskennen mit Wildtieren. Es gibt genug Informationen, dass diese Art der Berichterstattung ziemlich einseitig ist.

von Birgit Oberreiteraus Neufelden


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